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Mittagessen mit Ronald Pofalla MdB

26.10.2000 1 Minute Lesezeit

Zu einem gemeinsamen Mittagessen mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Ronald Pofalla hatte CDU-Parteivorsitzender Cornel Hüsch zahlreiche Funktions- und Mandatsträger seiner Partei eingeladen. Man wollte Gelegenheit bieten, die ungeheuerlichen Vorgänge um den CDU-Spitzenpolitiker im Vorfeld der Landtagswahl aus erster Hand zu erfahren. Gleichzeitig nutzte Pofalla die Chance, in einem der großen CDU-Verbände seine Vorstellungen als Kandidat für den Bezirksvorsitz der Christdemokraten am Niederrhein vorzutragen.

Die Darstellung der Kampagne, die gegen den für ein CDU-geführtes Landeskabinett vorgesehenen Pofalla von Seiten der Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft eröffnet wurde, stieß auf große Verbitterung im Zuhörerkreis. Auch wenn inzwischen nichts von den erhobenen massiven Vorwürfen übriggeblieben ist und erste Konsequenzen gezogen wurden, muß der gesamte Vorgang nach Ansicht der CDU-Neuss noch lückenlos aufgeklärt werden. "Mit einer Entschuldigung des Landesjustizministers ist es nicht getan," so Cornel Hüsch. Bundestagsabgeordneter Hermann Gröhe, Kollege von Pofalla im Bundestag verwies auf die menschlichen Aspekte der Affäre. "Die hier gezeigte Brutalität gegen Menschen erschreckt," merkte der Neusser Abgeordnete an.

Der zweite Teil des Gespräches war nach vorne gerichtet: "Die CDU hat in allen 6 Kreisverbänden des Niederrheins die kommunalen Mehrheiten. Das werden wir nutzen," so Pofalla, der die Chance der Union beim nächsten Mal auch im Landtag eine Mehrheit zu erringen, positiv einschätzte.

Die Interessen des Niederrheins gemeinsam mit den Unionsabgeordneten zum Beispiel gegenüber dem bevorzugten Ruhrgebiet zu vertreten, sehe er als wichtige Aufgabe. Daneben formulierte Pofalla auch den Anspruch des Bezirksverbandes, die Landes- und Bundespartei inhaltlich mitzubestimmen. "Der Niederrhein wird sich an der Debatte um die Zukunft unseres Landes und unserer Partei intensiv beteiligen," so der Vorsitzenden-Kandidat.