Hermann Gröhe unterstützt Forderung des Arbeitskreises Kinder und Jugend der Neusser CDU

Hermann Gröhe MdB
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Der Neusser Bundestagsabgeordnete Herman Gröhe unterstützt die Forderung des Arbeitskreises Kinder und Jugend der Neusser CDU nach mehr Verbindlichkeit der Vorsorgeuntersuchungen im Kindesalter. In einem Schreiben hatte sich der Vorsitzende des Arbeitskreises, Thomas Kaumanns, zuvor an Hermann Gröhe mit der Bitte gewandt, sich dieses Themas anzunehmen.

In seiner Antwort wies Gröhe jetzt darauf hin, dass die Medien in letzter Zeit häufiger über Fälle extremer Kindervernachlässigung und -misshandlung berichteten. „Derartige Fälle in Zukunft zu vermeiden und das Kindeswohl zu stärken und zu schützen“, so Hermann Gröhe, „muss oberstes Ziel sein.“ Vor dem Hintergrund zunehmender häuslicher Gewalt, Vernachlässigung und Fehlentwicklung von Kindern sei es daher „sinnvoll und notwendig, die Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern, die so genannte U1 bis U9, in Zukunft verbindlich zu gestalten“.

Vorsorgeuntersuchungen seien ein Angebot an Familien mit Kindern, um Fehlentwicklungen psychischer und physischer Art bei Kindern zu entdecken. Nebeneffekt sei dabei, dass aufgrund der Regelmäßigkeit der Untersuchungen häufig auch Anzeichen für Misshandlung, Vernachlässigung und sexuellen Missbrauch erkannt werden können, wodurch die Chance eröffnet werde, in solch einem Fall rechtzeitig einzugreifen.

„Ich begrüße daher“, so Hermann Gröhe abschließend, „die Initiativen aus dem Bundesrat, mit der eine höhere Verbindlichkeit der Früherkennungsuntersuchungen hergestellt werden soll, und werde mich auch innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in diesem Sinne einsetzen.“