Zuhörtour: Geerlings bei der Diakonie - Praktiker des gesellschaftlichen Zusammenhalts

Kitas, Senioren, Beratungsangebote, Bürokratie und Finanzierung - Beim heutigen Zuhörtermin bei der Diakonie sprach Dr. Jörg Geerlings mit den Geschäftsführern Christoph Havers und Stephan Butt über ihre vielfältigen sozialen Aufgaben.

"Die Diakonie Neuss ist eine der wichtigen Säulen unserer sozialen Großstadt. Dafür sind wir dankbar. Beim heutigen Termin der Zuhörtour konnte ich einige wichtige Impulse mitnehmen."

Großen Raum nahm im Gespräch die Entwicklung der Kitas in Neuss ein. Danach erklärte Geerlings: "Das Angebot von Kitaplätzen liegt in Neuss über dem Landesdurchschnitt. Besonders die  Trägervielfalt freut mich. Dennoch müssen wir die Angebote ständig verbessern. Für mich ist das Ziel klar: Der Grundbedarf an Betreuung in Kitas und der OGS muss vom Land über Steuermittel finanziert werden, wenn wir es mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie dem zügigen beruflichen Wiedereinstieg von Frauen wirklich ernst meinen. Gerade von denen, die arbeiten, wieder hohe Beiträge zu verlangen, so dass sich die gerade aufgenommene Arbeit deutlich weniger lohnt, macht wenig Sinn."

Auch sprach Geerlings mit der Diakonie über deren öffentliche Förderung und der damit verbundenen Bürokratie. "Unsere sozialen Träger sollen ihre Energie auf die Bewältigung ihrer Aufgaben richten können. Leider müssen sie oftmals hohe bürokratische Hürden bewältigen oder starre Vorgaben für Förderungen erfüllen. Im Landtag möchte ich mich dafür einsetzen, dies flexibler zu gestalten. Die Verbände vor Ort wissen am besten, was sie wofür brauchen. Durch weniger Bürokratie und flexiblere Vorgaben können sowohl bei den Trägern und als auch bei der Landesverwaltung Kosten gespart werden. Geld, das sinnvoller für die Menschen eingesetzt werden kann", so Geerlings anschließend.

Dr. Jörg Geerlings zur Zuhörtour:

"Unsere Heimatstadt Neuss lebt von ihren vielen engagierten Menschen. Soziale Verbände, Hilfsdienste und Vereine haben in Neuss vielfältige Angebote aufgebaut, die unsere Stadt bereichern. Damit bieten sie den Neusserinnen und Neusser in allen Lebenslagen Unterstützung. Dafür bin ich sehr dankbar.

Im Rahmen meiner Zuhörtour besuche ich diese Verbände, Vereine und Einrichtungen. Ich möchte zuhören, von den Experten und den Betroffenen vor Ort aus erster Hand neue Ideen und deren aktuelle Sorgen erfahren, um sie mit in den Düsseldorfer Landtag zu nehmen.

Denn: Ein genaues Bild, fachkundige Ansprechpartner und das Wissen über die aktuellen Anliegen der Menschen in unserer Heimatstadt bilden die Grundlage dafür, Neuss bestmöglich im Parlament vertreten zu können. Dafür arbeite ich mit vollem Einsatz."