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Sozialhilfeempfänger erhalten ihre Leistungen garantiert

„Bei uns in Neuss braucht kein Sozialhilfeempfänger zu befürchten, die ihm zustehende Leistung der Stadt zu erhalten; trotzdem haben wir es geschafft, in diesem Bereich Mittel einzusparen“, stellte die CDU-Stadtverordnete und Vorsitzende des Sozialausschusses, Anna Maria Holt in einem Pressegespräch fest. Dabei dürfe man nicht vergessen, dass unser „Sozialstaat“ kein billiger Stadt sein könne, da die Leistungen erheblich sind. In der letzten Zeit hat das Maatwerk erheblich dazu beigetragen, dass arbeitslose und damit längerfristig auf Sozialhilfe angewiesenen Bürger wieder in ein Beschäftigungsverhältnis überführt wurden, so dass erhebliche Summen bei der Sozialhilfe eingespart wurden. Denn „bevor man Sozialhilfe bekommt, muss man nachweisen, dass man sich ernsthaft um einen Arbeitsplatz bemüht hat. Und in Zusammenarbeit mit dem Maatwerk konnten in diesem Stadium manche Antragsteller in ein Arbeitsverhältnis vermittelt werden. Allerdings hielt die CDU-Politikerin nicht mit ihrer Kritik zurück: „Das Land zieht sich immer mehr aus der Finanzierung dieser Hilfsmaßnahmen zurück und läßt die Kommunen bei dieser wichtigen Aufgabe allein“. Aber ausgehend von der Erkenntnis, dass alle, die arbeitsfähig sind, auch Arbeit bekommen sollen, habe man Teillösungen gefunden, mit denen man sich allerdings nicht zufrieden gebe. Die Ausschussvorsitzende lobte das Engagement der Mitarbeiter im Maatwerk und stellte fest, dass „Neuss mit dieser Arbeit und Initiative das Prädikat: Neuss, eine soziale Großstadt, verdient hat“.