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CDU-Fraktion entschied im Stadtrat

Planungsstopp für Omnibusbahnhof

26.07.2003 1 Minute Lesezeit

    Die CDU-Fraktion stoppte die derzeitigen Pläne zur Bebauung des Omnibusbahnhofes. Zwar sollen die Ausgrabungen fortgesetzt und zu einem sinnvollen Abschluß gebracht werden, um dann Planungssicherheit für spätere Bauabsichten zu gewinnen.

    Die Pläne der Gesellschaft "Modernes Neuss", im wesentlichen das Modell des Architekten Ingenhoven zur Bebauung des Platzes, lehnte der Stadtrat jedoch mit Mehrheit ab. "Das Büro Ingenhoven und auch Modernes Neuss haben hervorragende Arbeit geleistet", sagte dankend CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Bernd Koenemann in der Ratssitzung. Der jetzige Bebauungsvorschlag werde jedoch in Mehrheit abgelehnt. "Wir wollen die Planungen für die Bereiche Wendersplatz, Osttangente/Europadamm, Straße am Kehlturm/Zollstraße, Hafen und Rennbahn vorantreiben und dem Rat möglichst bald durch die Stadtverwaltung über den Fortgang berichten lassen", betont der CDU-Planungsexperte Heinz Hick mit Blick auf eine notwendige Gesamtkonzeption des Areals.

    Damit ist klar: Eine Bebauung des Omnibusbahnhofes findet bis auf weiteres nicht statt. Karl-Heinz Baum, Vorsitzender des Planungsausschusses (CDU) legt allerdings Wert auf die Feststellung, dass diese Entscheidung keine generelle Ablehnung einer Bebauung bedeute.

    Jetzt sollten erst einmal die historischen Funde gesichert, Kehlturm, Stadtmauer und Stadtkante, soweit zweckmäßig, freigelegt, wiederhergestellt und aufgewertet werden. Die Details dieser Aufgaben werden laut Beschluß im Planungsausschuß beraten. Denn schließlich hat alles auch mit Geld zu tun.