Obdachlosigkeit in Neuss konsequent bekämpfen

In der gestrigen Sitzung des Sozialausschusses wurde intensiv über das äußerst sensible Thema „Obdachlosigkeit in Neuss“ beraten. Die Ausschussmitglieder der CDU und ihres Koalitionspartners setzen sich dabei für eine langfristige Verbesserung der Lage von Betroffenen ein.

„Wie im Koalitionsvertrag von CDU/Die Grünen vereinbart, hat der Sozialausschuss mit der Koalitionsmehrheit die Verwaltung beauftragt, ein Konzept für die von Wohnungslosigkeit betroffenen und von Gewalt bedrohten Frauen zu erarbeiten“, teilt die stellvertretende Ausschussvorsitzende, Anna Maria Holt (CDU), mit. „Frauen sind  besonderen Gefahren ausgesetzt, denn für sie gibt es in Neuss kein spezielles Angebot für Übernachtungen“, hebt Susanne Benary-Höck (Die Grünen) noch einmal hervor. Für wohnungslose Männer ist dieses Angebot vorhanden. Bei der Erarbeitung des Konzeptes wollen wir die karitativen, in der Wohnungslosenhilfe tätigen Träger fest einbinden“, ergänzen Holt und Waltraud Beyen.

Die Verhinderung der Obdachlosigkeit muss oberste Priorität haben. Die oft mitbetroffenen Kinder brauchen weiterhin ihre sozialen Kontakte, die erhalten bleiben sollten. Deshalb müssen die präventiven Ansätze weiterentwickelt und ausgebaut werden.

Die Verwaltung wird auf Initiative der CDU und ihres Koalitionspartners einen Bericht über die aktuelle Situation der Obdachlosenunterkünfte in Neuss als Grundlage weiterer Überlegungen und Initiativen vorlegen.