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Gemeinsamer Antrag von CDU und JU:

Neugeborene freundlich empfangen - Eltern angemessen informieren

21.03.2003 1 Minute Lesezeit

In einem gemeinsamen Antrag fordern der Arbeitskreis Familie der CDU und der Arbeitskreis Jugend der Jungen Union von der Stadtverwaltung, jedes in Neuss neu geborene Kind mit einem persönlichen Willkommensbrief des Bürgermeisters zu empfangen und die Eltern über das in Neuss bestehende Angebot zur Kinderbetreuung angemessen zu informieren. Der Antrag liegt dem CDU-Parteivorstand vor und soll an den Jugendhilfeausschuss weitergeleitet werden.

„Bei unserer Forderung handelt es sich um eine Erweiterung und Verbesserung des bisherigen Angebotes“, so die stellvertretende Parteivorsitzende Stephanie Wellens, die gemeinsam mit Tobias Goldkamp den Arbeitskreis Familie leitet. Schon jetzt wird den Eltern neugeborener Kinder bei der Anmeldung ihres Kindes im Standesamt ein Brief des Bürgermeisters ausgehändigt, in dem der neue Erdenbürger willkommen geheißen wird. Dazu erhalten sie auch Informationen zu allgemeinen Fragen der Erziehung. Das Angebot setzt sich in den sogenannten Elternbriefen fort.
Nach den Vorstellungen von CDU und JU soll der Bürgermeister mit der Verschickung eines individuellen Begrüßungsbriefs auf die neuen Erdenbürger und ihre Eltern zugehen. „Darin sehen wir vor allem ein Zeichen mit Symbolkraft: Kinder sollen freundlich empfangen werden. Die Entwicklung unserer Gesellschaft ist von zurückgehenden Geburtenzahlen und einer steigenden Alterung der Bevölkerung bestimmt. Gerade auf diesem Hintergrund müssen Familien mit Kindern als Sicherung der Zukunft und Innovationsträger unserer Gesellschaft mehr Beachtung und Wertschätzung erfahren“, erklärt Thomas Kaumanns, stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union und Leiter des AK Jugend.

Weiterhin sollten dem Begrüßungsbrief Informationen über das spezielle Neusser Betreuungsangebot für Kleinst- und Kindergartenkinder beigelegt werden. „Wir haben in Neuss ein großes, vielfältiges Angebot, das den Familien besser und möglichst früh bekannt gemacht werden soll, um ihnen z.B. auch die langfristige Planung von Kinderbetreuung zu ermöglichen“, so Stephanie Wellens. Zu diesem Angebot gehören nicht nur Kinderkrippen und Kindergärten, sondern auch die zentrale Anlaufstelle der Stadtverwaltung für Kinderbetreuung in Tagespflege (Tagesmütter).
Der vorliegende Antrag soll nach dem Willen der beiden Arbeitskreise zur Verbesserung der Situation von Eltern und jungen Familien beitragen. „Wünschenswert wäre eine Fortsetzung und Ausweitung dieser Art des Informationsangebots auch für die Eltern von Kindern im Kindergarten- und Schulalter“, ergänzt Thomas Kaumanns.