Mehr Verbindlichkeit der Vorsorgeuntersuchungen im Kindesalter

Der Arbeitskreis Kinder und Jugend der CDU fordert, mehr Verbindlichkeit der Vorsorgeuntersuchungen im Kindesalter herzustellen. Daher wandte er sich nun in einem Brief an den Neusser Bundestagsabgeordneten Hermann Gröhe und bat ihn, sich dieses Themas anzunehmen.

Im Rahmen einer Arbeitskreissitzung befassten sich dessen Mitglieder kürzlich mit Fällen der Kindeswohlgefährdung und möglichen Lösungen für solche Probleme. Vor diesem Hintergrund erscheint ihnen eine Verpflichtung zur Teilnahme an Routineuntersuchungen bei Kindern als ein wirksames Instrument, Anzeichen von Kindeswohlgefährdungen zu entdecken und diesen Umständen zu begegnen. Gerade bei Eltern, welche die letzten Untersuchungen nicht wahrnähmen, bestünde Statistiken zufolge ein höheres Risiko von Vernachlässigung, Verwahrlosung oder Misshandlung von Kindern.

Durch gezielte Informationsarbeit, vereinfachten Datenaustausch zwischen Behörden, Kontrollen bei versäumten Untersuchungen und Repressalien gegen säumige Eltern müsse daher die Teilnahmequote an den sogenannten U-Vorsorgeuntersuchungen erhöht werden.