LKW-Blitzer: Durchfahrtsverbote durchsetzen

LKW-Durchfahrtsverbote werden oftmals nicht beachtet und bauliche Zufahrtsbeschränkungen illegal geöffnet oder gleich zerstört. Daher plant die CDU die Anschaffung eines mobilen LKW-Blitzers, der neben der Geschwindigkeit insbesondere das Durchfahrtsverbot von LKW misst. Kommt es zu Verstößen, würde ein Ordnungsgeld bezahlt werden müssen.

„Durchfahrtsverbote müssen kontrolliert und Verstöße dagegen sanktioniert werden. Ansonsten bleiben die Verbote zahnlose Tiger“, macht der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Sven Schümann, deutlich.

Entsprechende Geräte sind bereits in Städten wie Duisburg und Hagen im mobilen bzw. stationären Einsatz. Auch der Rhein-Kreis Neuss setzte in diesem Jahr einen LKW-Blitzer in Meerbusch ein.

Eingesetzt werden soll das Gerät nach Überzeugung der CDU zunächst in Derikum, um die LKW-Verkehre Am Goldberg und An der Norf zu kontrollieren und zu reduzieren. Zugleich soll der Einsatz der Geräte dazu genutzt werden, um Daten über die Belastung der Straßen durch LKW und die Auswirkungen der Kontrollen zu erfassen.

„Aufgrund dieser Zahlen können wir dann entscheiden, ob weitere mobile Geräte angeschafft werden oder an einigen Stellen sogar stationäre Einrichtungen Sinn machen. Wichtig ist, dass LKW endlich aus den Wohngebieten verschwinden“, erläutert Schümann.

Eine Idee, die vom grünen Koalitionspartner sowie dem Vorsitzendem des Bezirksausschusses Norf, Michael Klinkicht, unterstützt wird. Einen entsprechenden Antrag wird die schwarz-grüne Koalition daher nach den Sommerferien einbringen, um im Rahmen der Haushaltsverabschiedung 2019 eine Entscheidung über die Anschaffung eines Gerätes und den damit verbundenen Personalkosten treffen zu können.