Kulturausschuss bewundert Mack-Kapelle im ehemaligen Collegium Marianum

Betritt der Besucher die Mack-Kapelle im ehemaligen Marianum, wird er eingehüllt in ein Licht von strahlenden Blau- und Grüntönen. Es sind die eindrucksvollen Fenster, die die Schöpfungsgeschichte widergeben. Auch die Mitglieder des Neusser Kulturausschusses, die jetzt die Kapelle besichtigten, wurden in diesen Bann gezogen.

„Ein Kleinod an Kunst und eine einzigartige Symbiose aus Mystik und Verehrung Mariens schuf der Künstler Prof. Heinz Mack mit der eindrucksvollen Gestaltung dieser Kapelle mitten im Neusser Stadionviertel“, so die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Anne Holt.

Frau Scheidler, Architektin und Kunsthistorikerin, begeisterte die Zuhörer, als sie die Besonderheiten der Kapelle vorstellte: Ein einzigartiger Lettner, sowie Ambo, Altar und eine überdimensionale Marienfigur, die mit ihrem Schutzmantel ein Gefühl der Geborgenheit vermittelt. „Alle Details in der Kapelle und der in Bronze gegossene Kreuzweg vermitteln durch ihre ausdrucksvolle Kunst, sich auf die Begegnung mit Gott einzulassen“, so Hanna Hamm (CDU), Mitglied des Kulturausschusses.

Nach dem Verkauf des ehemaligen Collegium Marianum erwarb der Neusser Bauverein die Kapelle vom Erzbistum Köln. Es wurden erhebliche Investitionen getätigt, ein Freundes- und Förderkreis gegründet.

Alle Mitglieder des Kulturausschusses waren sich einig: „Die Kapelle muss für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, Gottesdienste, Trauungen und Taufen sollten hier ermöglicht werden“, so Holt abschließend.