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Koenemann besorgt: „Schwatte Päd“ droht zu verwahrlosen

20.09.2001 1 Minute Lesezeit

    Der traurige Zustand des „Schwatten Päd“, einer der bekanntesten Neusser Gaststätten mit Symbolcharakter für die Geschichte der Stadt, bereitet Dr. Bernd Koenemann, CDU-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, wegen des augenblicklichen Leerstands große Sorge. Deshalb bittet er Bürgermeister Herbert Napp in einem Schreiben um Abhilfe. Er sei mit Recht verschiedentlich aus der Bürgerschaft auf den jetzigen Zustand des Hauses angesprochen worden. „Es ist ausgesprochen bedauerlich, dass dieses wunderschöne und historisch wertvolle Gebäude im Hauptstraßenzug zur Zeit nicht genutzt wird“, bemerkt Koenemann.

    Unabhängig vom augenblicklichen Leerstand bereiten laut Koenemann aber die offenen Luken und Fensteröffnung in der Giebelspitze vielen sachkundigen Beobachtern große Sorgen. Die Befürchtung ist, dass durch diese Öffnungen Regen, Luftfeuchtigkeit und Frost ungehindert in das Gebäude eindringen können und es somit dauerhaft schädigen. Obwohl das Eigentumsrecht des Besitzers nicht angetastet werden solle, bittet Koenemann den Bürgermeister und die Stadtverwaltung darum, „alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel und Wege zu nutzen, möglichen Schaden vom Gebäude abzuwenden.“ Dazu sei dringend eine Schliessung der offenen Fenster und Luken notwendig.