Junge Union unterwegs in sozialen Einrichtungen

Einige Aktive der Jungen Union unternahmen kürzlich eine „Tour de Neussozial“ – eine Fahrradtour zu verschiedenen Einrichtungen aus dem Sozialbereich. „Wir wollten einige Einrichtungen kennenlernen und mit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen – ganz nach dem Motto: Einmal vor Ort gewesen ist besser als dreimal drüber gelesen“, erläutert JU-Vize Thomas Kaumanns die Idee der Veranstaltung.

Los ging es an der Radstation der Caritas am Hauptbahnhof. Dort werden Arbeitslose beschäftigt sowie qualifiziert und dadurch auf den (Wieder-)Einstieg in das Berufsleben vorbereitet. Projektleiter Michael Zahn erläuterte das Konzept und zeigte die Räumlichkeiten.

Zweites Etappenziel der Tour war das neue Wohnquartier „Südliche Furth“. Architekt Eckehard Wienstroer und Bauverein-Prokurist Harald Denner führten die JU-Gruppe durch das Baugebiet und erläuterten nicht nur die Architektur, sondern auch die Besonderheiten des Zusammenlebens, insbesondere die Angebote für Kranke und Alte.
„Es ist sehr deutlich geworden, dass hier von Anfang an nicht nur ein Wohngebiet, sondern auch ein dieses umschließendes soziales Netz geplant wurde“, kommentiert Johannes Marl aus dem JU-Vorstand. „Das ist zukunftsfähiger Wohnungsbau in Neuss.“

Anschließend ging es zur Beratungsstelle der Diakonie auf der Plankstraße. Dort standen Gespräche mit Mitarbeitern von Sozial-, Migranten- und Schuldnerberatung an. Nicht nur der Alltag in der Beratung, sondern auch aktuelle Probleme – so aus dem Bereich der Schuldnerberatung – waren Inhalt der Unterredung.

Der weitere Weg führte die JU zum „Ons Zentrum“, dem alkoholfreien Treff der Caritas. Dort informierten sich die JU’ler nicht nur über die Arbeit für Suchtkranke, sondern überzeugten sich auch von der Qualität des Mittagstischs.

Letzte Station war der Laden der Neusser Tafel in der Innenstadt. Dort werden Lebensmittel an Bedürftige ausgegeben.

Nach der Tour äußerte Thomas Kaumanns sich sehr zufrieden: „Wir haben viele Einrichtungen kennengelernt und konnten uns vor Ort ein Bild über die wichtige Arbeit im sozialen Bereich machen.“