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Kultur und Bildung vereint; CDU-Fraktion nimmt Antrag der Jungen Union Neuss an

Junge Union: „Neusser Hochschultage“ im Rheinischen Landestheater

26.04.2002 1 Minute Lesezeit

Nach Ansicht der Jungen Union (JU) bestand ein Bedürfnis einer erhöhten Information für Schülerinnen und Schüler an weitergehenden Schulen. „Gerade in Tagen, wenn wie gerade der letzte Schultag ausgiebig gefeiert wird, stellt sich für viele spätestens dann die Frage, wie es jetzt weiter gehen soll“, so JU-Vorsitzender Jörg Geerlings. Bei ihrer Klausurtagung beschloss die JU daher eine entsprechende Initiative. Gemeinsam mit der Mittelstandsvereinigung organisiert die JU Neuss bereits seit vielen Jahren eine Job-Börse, die in diesem Jahr sogar erstmals im Kreishaus stattfindet. In Ergänzung zu ihren Bemühungen um die duale Berufsausbildung steht daher das Angebot an angehende Abiturienten.

Das Konzept der Jungen Union sieht vor, dass an einem bzw. zwei Tagen Probevorlesungen einer angemessenen Anzahl von verschiedenen Studienfächern abgehalten werden. Dabei sollen Lehrende der umliegenden Hochschulen und Fachhochschulen gewonnen werden. „Wir haben schon einmal bei einigen vorgesprochen und sind auf ein erfreuliches Echo gestoßen“, berichtet Geerlings, der selbst wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Köln ist.

Damit soll ein erster Einblick in die Studienfächer gewonnen werden; denn vielfach bestünden auch Berührungsängste, den ersten Schritt auf den Campus zu gehen. Die JU hatte im Vorfeld Gespräche mit der Neusser Schulverwaltung geführt, die der Idee sehr aufgeschlossen gegenüber stand. Mit ihrem Antrag in der CDU-Fraktion erhielten die Jungpolitiker zudem eine breite Unterstützung. Abschließend wird dieses Thema vom Schulausschuss behandelt. Die Anregung der Fraktion, die Volkshochschule in die Planungen einzubeziehen, nahm man bei der JU gerne an.

„Als einen idealen Standort für die Durchführung der Neusser Hochschultage sehen wir das repräsentative Rheinische Landestheater im Herzen der Stadt“, so Geerlings weiter. Viele kennen das RLT noch gar nicht und erhalten somit vielleicht erstmals einen Einblick. Zudem gehören nach Ansicht der JU Kultur und Bildung stets zusammen.