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Junge Union Neuss: Jahr des Ehrenamtes 2001

16.01.2001 2 Minuten Lesezeit

Die Junge Union, Nachwuchsorganisation der CDU, will das neue Jahr zum "Jahr des Ehrenamtes 2001" machen. Ein eigens dafür eingerichteter Arbeitskreis "Ehrenamt" stellte kürzlich Überlegungen an, wie man im "Internationalen Jahr der Freiwilligen" auch vor Ort in Neuss Perspektiven für das Ehrenamt entwickeln kann. Ziel des geplanten Projektes ist es, das wichtige Thema "Ehrenamt" in Neuss besonders auf die politische Tagesordnung zu setzen, um so dem freiwilligen Engagement vor allem junger Leute mehr Anerkennung, Unterstützung und Förderung zuteil werden zu lassen. Denn "das Ehrenamt ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Wenn sich junge Leute ohne Bezahlung engagieren, egal ob im kirchlichen, sozialen, kulturellen, sportlichen oder in einem anderen Bereich, dann hat das die größtmögliche Anerkennung und Unterstützung verdient", so JU-Vorstandsmitglied Thomas Kaumanns, der den AK "Ehrenamt" leitet.

Zunächst geht es für den CDU-Nachwuchs darum, sich ein Bild von der Situation des Ehrenamtes in Neuss zu machen, zu erforschen wie viele junge Menschen sich wie engagieren, wie die verschiedenen Rahmenbedingungen für das Ehrenamt aussehen, wie es um die Bereitschaft steht, sich ehrenamtlich für eine Sache einzusetzen. Dazu wollen die Jungpolitiker den Dialog und die Kooperation mit den Freiwilligen der verschiedenen Jugendverbände suchen. "Denn die Leute an der Basis wissen besonders gut, wo der Schuh drückt", so JU-Vorsitzender Jörg Geerlings. Die Ergebnisse will die JU nutzen, um in einem nächsten Schritt der politischen Willensbildung ein weit gefasstes Thesenpapier zu erstellen und diskutieren, um auf dieser Grundlage vor allem auf politischer Seite für notwendige Veränderungen zu sorgen und die Rahmenbedingungen zu optimieren. Dazu wird eine enge Kooperation mit den Vertretern der Jungen Union im Jugendhilfe- und Sozialausschuss und auch mit der CDU und ihren zuständigen Politikern angestrebt.

Auch wenn es darum geht, auf gesellschaftlicher Seite für mehr öffentliche Anerkennung zu sorgen, wollen die Nachwuchspolitiker dabei mithelfen, z.B. durch Kampagnen, bei denen Leistungen von Ehrenamtlern der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Nicht zuletzt soll auch versucht werden junge Leute zu ehrenamtlichem Engagement zu motivieren. "Denn die Bereitschaft, sich für etwas einzusetzen, ist gerade bei jungen Menschen oftmals sehr groß. Dieses Potential kann man aber noch besser nutzen", merkt Thomas Kaumanns an. Ganz besonders wichtig ist es der JU, die traditionell auch selbst stark im bürgerschaftlichen Engagement verwurzelt ist, über das gesamte Jahr hinweg die Neusser Jugendverbände einzubinden und mit ihnen zusammen Perspektiven zu entwerfen, eine "Politik für die Verbände und mit den Verbänden" zu machen. Für den offiziellen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember wird eine dann größere Veranstaltung mit den einzelnen Vereinen und weiteren Gästen geplant. Damit soll das Aktionsjahr dann auch seinen Abschluss finden. Allerdings wird dieses wichtige Thema dann nicht von der Bildfläche verschwinden. Das "Jahr des Ehrenamtes 2001" sieht die JU nur als Auftakt, sich dem Thema "Ehrenamt" stärker zu widmen.