Junge Union: Demografische Entwicklung regelmäßig beachten

Nach Meinung der Jungen Union Neuss muss die demografische Entwicklung in der Rats- und Ausschussarbeit regelmäßig beachtet werden. „Die Bevölkerung wird weniger und älter“, erklärt der JU-Vorsitzende Jens Küsters. Das hat große Auswirkungen auf nahezu alle Politikbereiche. „Dem muss die Politik aktiv begegnen. Darüber hinaus müssen viele Beschlüsse darauf überprüft werden, welche Auswirkungen sie auf die nachfolgenden Generationen haben.“

Denkbar sei, dass die Stadtverwaltung regelmäßig über die demografische Entwicklung im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung berichtet. Auch eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe könnte eingerichtet werden. Andere Städte hätten beispielsweise schon einen Demografiebeauftragten eingeführt.
„Wichtig ist, dass es ein sichtbares Zeichen der Stadtverwaltung gibt, dass die demografische Entwicklung auch in Neuss ernst genommen wird“, sagt JU-Vorstandsmitglied Thomas Kaumanns. Es sei nämlich auch wichtig, die Bürgerinnen und Bürger beim demografischen Wandel mitzunehmen, sie für Entwicklungen zu sensibilisieren und ihnen Veränderungen in der Politik plausibel zu erklären.