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Junge Union bekennt sich eindeutig zu den Planungszellen

11.03.2000 1 Minute Lesezeit

Die Junge Union Neuss (JU) kann der derzeitig geführten Diskussion um die auf Antrag der CDU-Fraktion eingerichteten Planungszellen nur wenig abgewinnen. "Unser Bürgermeister Herbert Napp ist hier einmal neue Wege gegangen und das verdient Respekt", so JU-Chef Jörg Geerlings. Gerade das Beispiel der Planungszellen zeige, wie wichtig es Politikern sei, Bürgerinnen und Bürger an der politischen Willensbildung teilhaben zu lassen. Das Modell, das in ca. 300 Beispielen erfolgreich angewandt worden sei, könne helfen, festgefahrene Denkmuster in Neuss zu durchbrechen. Als Musterbeispiel wird von der JU das Problem der Straßenbahnführung angesehen. Das Bürgerbegehren, das sich gegen den von CDU und SPD favorisierten Vorschlag ausgesprochen hatte, zeige deutlich, dass mehr Beteiligung Not tue. Politiker spiegelten nur im Idealbild die Bevölkerung wider. Die Planungszellen hingegen suchten ihre Teilnehmer nach dem Zufallsprinzip aus und könnten so ein von der Politik befreiten Blickwinkel öffnen.

Immer dann, wenn es um Erneuerung und Reformen gehe, werde diese erhöhte Beteiligung gefordert; nun sollte die Neusser Politik auch hinter dem Beschluss stehen und die Planungszellen nachhaltig auf der am Mittwoch stattfindenden Sondersitzung des Stadtrates unterstützen.