Jung und Alt Seite an Seite

Von der von Alt-Bundespräsident Herzog angestoßenen und teils aggressiv geführten Debatte über die sogenannte Rentnerrepublik hält die Junge Union Neuss überhaupt nichts. „Generationengerechtigkeit ja, Generationenkämpfe nein“, fasst JU-Chef Dirk Bongards die Debatte innerhalb des JU-Vorstands zusammen. Der Vorstand hat sich im Rahmen seiner Klausurtagung am vergangenen Wochenende in Essen auch mit dem aktuellen Thema auseinandergesetzt.

„Wir dürfen es nicht zulassen, wenn jemand versucht, die Generationen auseinander zu dividieren. Gerade angesichts der Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft steht, müssen Jung und Alt Seite an Seite stehen“, ergänzt sein Stellvertreter Thomas Kaumanns. In Neuss sei man dabei gut aufgestellt. Es gelinge der CDU in Neuss, gute Seniorenpolitik und gleichzeitig erfolgreiche Politik für junge Menschen zu machen.

Bongards verweist beispielhaft auf mehrere jüngst angestoßene Projekte zum Thema Seniorenwohnen, aber ebenso auf die finanzielle Unterstützung der Jugendarbeit, die auch im Vergleich zu anderen Städten enorm sei.
Die gute inhaltliche Arbeit liege nicht zuletzt darin begründet, dass in der CDU junge und ältere Mitglieder gemeinsam Verantwortung trügen.

Wichtige Entscheidungen in der Generationenpolitik würden so stets von einer breiten Mehrheit getragen. Auch das Klima in der Zusammenarbeit sei gut. Die Junge Union pflege einen regelmäßigen Austausch mit der Senioren-Union.

Auch das Thema „Demografischer Wandel“ habe in der CDU-Politik einen hohen Stellenwert. Thomas Kaumanns als Demografie-Beauftragter des CDU-Vorstandes beschäftigt sich regelmäßig mit dem Thema und hat jüngst eine Initiative zu Mehrgenerationenprojekten gestartet.