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JU zur Fraktionsneubildung der Unabhängigen mit der PDS

28.05.2000 1 Minute Lesezeit

Auf ihrer letzten Vorstandssitzung befasste sich die Junge Union Neuss (JU) mit der Fraktionsneubildung der zwei übrig gebliebenen Stadtverordneten der Unabhängigen und dem Stadtverordneten des PDS. „In Zeiten, in denen die Parteienverdrossenheit sehr hoch ist, zeigen solche Manöver, welche Gründe für die mit einem Wählerauftrag versehenen Unabhängigen tatsächlich ausschlaggebend sind“, so JU-Vorsitzender Jörg Geerlings.

Der JU-Vorstand sah sich in der geringen Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl in seiner Auffassung bestätigt.

Wie ernst es den Unabhängigen um diesen Wählerauftrag sei, zeige sich nicht zuletzt an der kaum zu übertreffenden Flexibilität: einerseits auf Stadtebene ein Bündnis mit der SED-Nachfolge-Partei der PDS, andererseits auf Kreisebene Verhandlungen mit dem Zentrum , um jeweils die für Fraktionszuwendungen erforderliche Fraktionsstärke zu erreichen.

Junge Menschen wünschten sich inhaltliche und nicht finanzielle Auseinandersetzungen.