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Jungpolitiker besuchten Galopprennbahn

JU: Neusser Rennbahn in Gesamtkonzept miteinbeziehen

Galopper auf der Neusser Rennbahn
Galopper auf der Neusser Rennbahn

Am vergangenen Samstag besuchte eine sportinteressierte Gruppe der Jungen Union Neuss (JU) die Neusser Rennbahn. Dabei stand der Dialog mit dem Geschäftsführer des Neusser Rennvereins Dr. Bernd Koenemann im Vordergrund, der diesem Wunsch gerne nachkam und die Jungpolitiker über das Rennbahngelände führte. Scheinbar ist vielen Neussern unbekannt, dass die Neusser Rennbahn zu den umsatzstärksten Deutschlands gehört, was sie vornehmlich ihrer Allwetterbahn zu verdanken hat. „Schaut man allein auf die Kennzeichen der parkenden Autos, wird schnell die überregionale Bedeutung der Rennbahn deutlich“, so JU-Geschäftsführer Jens Küsters.

Dennoch stellte die JU erhebliche Defizite auf dem Gelände fest. Die Gebäude wirkten allesamt sanierungsbedürftig, insbesondere die veraltete Tribüne, aber auch die Wettbüros.
„Im Zuge der Umgestaltung von Omnibusbahnhof und Wendersplatz muss auch die Einbindung der Rennbahn in ein stimmiges Gesamtkonzept bedacht werden. Besonders interessant erscheint uns die Idee eines „Sportparks Rennbahn“, so der Vorsitzende der Jungen Union, Sven Schümann. „Fakt ist aber, dass die Erneuerung der Rennbahn zügig vonstatten gehen muss. Wenn man noch zehn Jahre damit wartet, werden die ersten Gebäude vollkommen baufällig sein.“ Aus dieser Sichtweise wäre es sogar besser, wenn Düsseldorf nicht deutscher Kandidat für die olympischen Spiele 2012 würde, denn dann herrschte für das Rennbahngelände Planungssicherheit. Im Falle einer Olympiabewerbung Düsseldorfs ist das Rennbahngelände aber für die Bogenschießwettkämpfe vorgesehen.
Eine baldige Aufwertung des Rennbahngeländes käme sicherlich auch dem Globe-Theater zu Gute, der zweiten Einrichtung in diesem Umfeld, die deutschlandweite Bedeutung hat.