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JU: Es muss ein Ruck durch das Ehrenamt gehen!

06.12.2001 1 Minute Lesezeit

Im Großen und Ganzen zufrieden blickt die Junge Union Neuss (JU) auf das nun abgelaufene Internationale Jahr der Freiwilligen zurück. Insgesamt sei durch dieses Aktionsjahr erreicht worden, dass die Blicke der gesamten Gesellschaft vermehrt auf das ehrenamtliche Engagement gelenkt wurden, was man auch für Neuss sagen könne. Auch die JU selbst hat das vergangene Jahr dazu genutzt, sich verstärkt dem Thema Ehrenamt zu widmen. Denn gerade wenn sich junge Leute der vermeintlichen Spaßgesellschaft ohne Bezahlung engagieren, völlig gleich in welchem gesellschaftlichen Bereich, dann habe das die größtmögliche Anerkennung und Unterstützung verdient. So haben die Jungpolitiker verschiedene Gespräche u.a. mit Jugendverbänden geführt, an einer Podiumsdiskussion in Derikum und kürzlich am Jugendaktionstag im Zeughaus teilgenommen. Für die JU ist das Thema Ehrenamt mit Ablauf des Jahres allerdings nicht von der Tagesordnung verschwunden. Denn es bleibt – auch in Neuss – noch viel zu tun. ';Der gute Impuls muss zu einem Ruck werden!';, so Thomas Kaumanns, der den JU-Arbeitskreis Ehrenamt leitet. Die Rahmenbedingungen für Ehrenamtler müssten z.B. noch weiter verbessert werden, und das Engagement müsse noch mehr öffentliche Darstellung erfahren, was wiederum weitere junge Menschen zum Engagement motivieren könne. So wurde auf dem kürzlich veranstalteten Klausurtag des neuen JU-Vorstandes dann das Thema Ehrenamt auch für das kommende Jahr zu einem der Schwerpunktthemen gemacht. In 2002 plant der entsprechende Arbeitskreis weitere Gespräche mit Jugendverbänden, denen dann politische Initiativen über Rat und Verwaltung folgen sollen.