Jröne Meerke braucht Hilfe

Ingrid Schäfer
Ingrid Schäfer

„Das Jröne Meerke ist integraler Bestandteil des Freizeitkonzepts der Nordstadt“, betont Ingrid Schäfer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende für den Bereich Umwelt die Bedeutung dieses Naherholungsgebietes.

„So sehr wir uns wünschen, dass sich Natur ohne äußere Eingriffe entwickelt, besteht am See akuter Handlungsbedarf“, unterstreicht Schäfer. Die Entenpopulation sei einfach zu groß für das kleine Gewässer – die Verschmutzung so erklärbar. Sie fordert daher die zuständige Verwaltung auf, umgehend eine Lösung zu finden.

Das Jröne Meerke ist ein sternförmiger Anlaufpunkt aller Radwegeverbindungen durch die Nordstadt und wird generationenübergreifend für die aktive und passive Erholung genutzt. Gerade im Sommer ist die besondere Nachfrage der öffentlichen Grillplätze hervorzuheben. Darüber hinaus erfreut sich das Jröne Meerke bei Kirchen und Vereinen großer Beliebtheit, die dort Gottesdienste und Feste unter freiem Himmel durchführen.

Die gegenwärtige Situation mit der Verschmutzung des Sees gefährde diese Nutzung massiv und sei deshalb nicht hinnehmbar, erklärt Schäfer abschließend.