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Im Herbst 2001 Baubeginn für Jugendzentrum in Grimlinghausen

25.05.2001 1 Minute Lesezeit

    Im Herbst 2001 wird mit dem Bau des Kinder- und Jugendzentrums Grimlinghausen definitiv begonnen. Das teilte die Stadtverwaltung auf Anfrage der Stadtverordneten Ursula Nikolai (CDU) mit. In den vergangenen Wochen hätte sich in der Bevölkerung eine gewisse Verunsicherung breit gemacht, nachdem der Träger, der Malteser-Hilfsdienst, die Umorganisation bekannt gegeben hatte, sagte Nikolai. Nahrung erhielt die Sorge zusätzlich, weil der Neusser ehrenamtliche Vorstand zurück getreten war. Die Grimlinghauser Ratsfrau hatte sich bei der Auswahl eines Trägers für den Malteser-Hilfsdienst eingesetzt und hält dies auch weiterhin für eine gute Entscheidung. „Nach meinem Informationsstand besteht auch weiterhin deren Interesse, die Trägerschaft der Einrichtung zu übernehmen.“ Sie werde jedoch den Malteser-Hilfsdienst noch einmal ausdrücklich um eine Stellungnahme bitten.

    Nikolai: „Das Kinder- und Jugendzentrum ist für unseren Stadtteil dringend erforderlich.“ Nikolai setzt darin eine große Hoffnung. Denn mit einer fundierten Betreuung könne den Jugendlichen geholfen werden, die jetzt ihre Agressionen an anderer Stelle abließen. „Die Beschwerden von Anwohnern über die missbräuchliche Nutzung und Verunreinigungen von Spielplätzen häufen sich. Man kann es den Jugendlichen jedoch nicht verübeln, wenn sie sich einen Verweilort suchen. Und dafür brauchen wir das Jugendzentrum.“ Der Bau und die Trägerschaft dürfe nicht an einer organisatorischen Frage scheitern.