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Hüsch zum 9. November

13.11.2000 1 Minute Lesezeit

    „Der 9. November 1938 bleibt eines der schmerzlichsten Daten der deutschen Geschichte. Die Vorgänge auch in Neuss waren ein erster Höhepunkt der Barbarei gegenüber den jüdischen Deutschen,“ so CDU-Vorsitzender Cornel Hüsch, der aus diesem Grunde den Vorschlag des Grünen-Außenministers Fischer ablehnt, den 9. November als Tag des Mauerfalls zum Tag der deutschen Einheit zu machen.
    So wie in Neuss seit einiger Zeit der 9. November begangen wird, hält Hüsch für beispielhaft: „Die Einbindung von Schülerinnen und Schülern in die Gedenkveranstaltung an der Promenadenstraße ist gut, denn die jungen Menschen bringen immer wieder neue Gedanken ein.“ Außerdem mache die nähere Beschäftigung mit dem Geschehen die beteiligten Schüler aufmerksam für aktuelle Entwicklungen und stärke die Zivilcourage.
    In diesem Jahr hat die Gesamtschule an der Erft die traditionelle Veranstaltung am Gedenkstein für die zerstörte Synagoge mitgestalten. „Die Verbindung der Namen der jüdischen Neusser war ausgesprochen eindrucksvoll,“ lobt Hüsch den Beitrag der jungen Leute. Im Foyer des Rathauses ist eine Ausstellung der Schüler zum Thema noch bis zum 16. November zu sehen.
    Die Neusserinnen und Neusser bittet der CDU-Vorsitzende diese Ausstellung im Rathausfoyer zu besuchen, „auch um das Engagement der Schülerinnen und Schüler anzuerkennen.“