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Hüsch verurteilt Angriff auf Obdachlosen

29.01.2002 1 Minute Lesezeit

    Der Angriff auf einen schlafenden Obdachlosen durch sechs ausländische Jugendliche offenbare „eine erschreckende neue Dimension der Gewalt in unserer Stadt,“ so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Cornel Hüsch in einem Brief an Bürgermeister Herbert Napp. „Die Steine, mit denen der Obdachlose von den Jugendlichen beworfen wurde, hätten statt eines Armbruchs auch zu schwereren, ja lebensbedrohlichen Verletzungen führen können.“ Es sei notwendig, ein unmissverständliches Zeichen gegen die Gewalt zu setzen und zwar gleichgültig von wem sie ausgeübt werde und wer das Opfer sei, ist der Christdemokrat überzeugt.

    Er dankt der Polizei ausdrücklich für ihre schnelle und erfolgreiche Fahndung, die zur Feststellung der mutmaßlichen Täter geführt habe.

    „Der von Seiten der Verwaltung vorgeschlagene Täter/Opfer-Kontakt scheint mir allerdings angesichts der Schwere der Tat als Konsequenz zu wenig zu sein,“ so Hüsch. Vielmehr habe der Hergang der Tat belegt, dass es sich nicht um einen spontanen Ausbruch, sondern um das letzte Glied einer Kette von sich immer mehr steigernden Provokationen gehandelt habe.

    Hüsch fordert wegen der Schwere der Tat den Bürgermeister auf, auch Konsequenzen ausländerrechtlicher Art zu prüfen, denn die sechs Täter seien zu einem großen Teil bereits durch andere Delikte aufgefallen. „Ich glaube, dass es wichtig ist, an dieser Stelle deutlich zu zeigen, wo Grenzen sind.“