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Hüsch kritisiert Bündnis für Arbeit

07.03.2001 1 Minute Lesezeit

    „Das Bündnis für Arbeit geht an den wirklich wesentlichen Fragen vorbei und wird als reine Alibi-Veranstaltung missbraucht,“ so die Beurteilung des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Cornel Hüsch der Sitzung vom Sonntag.

    So spannend die Frage der Überstunden-Reduzierung sein, wichtiger wäre eine Diskussion im Vorfeld der Novelle zum Betriebsverfassungsgesetz gewesen. “Aber damit wurde das „Bündnis für Arbeit“ nach Willen des Kanzlers erst gar nicht befasst,“ erinnert der Christdemokrat an eine verpasste Chance. „Auch die Diskussion um die Rente hätte hier hin gehört, aber da wollte sich Schröder lieber mit der Gewerkschaftsseite alleine einigen.“

    Zudem vermisst Hüsch auch zukunftsgerichtete Themen wie etwas Investivlohn, Zukunft der Arbeitswelt oder auch die Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbstätigkeit. „Wenn eine solche Gesprächsrunde überhaupt Sinn machen soll, müssen neben der aktuellen Politik auch Grundsatzfragen angesprochen werden.“ Aber dem Kanzler gehe es anscheinend nur um ein paar medienwirksame Termine, deren Ergebnisse allerdings mehr als kümmerlich seien. „Es ist traurig, dass Gewerkschaften und Arbeitgeber-Verbände diese PR-Masche mitmachen!“