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Hüsch: „CDU-Fraktion beweist personelle und konzeptionelle Substanz“

16.05.2001 1 Minute Lesezeit

    „Wer erst durch den Mandatsverzicht mehrerer gewählter Fraktionskollegen überhaupt in den Rat gekommen ist, sollte sich mit Beurteilungen der CDU-Fraktion zurückhalten,“ fordert CDU-Chef Cornel Hüsch vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Reiner Breuer. Hüsch erinnert damit an die Tatsache, dass wegen des schlechten Abschneidens der SPD bei der letzten Kommunalwahl Breuer der Sprung in den Rat nicht gelungen war. „Erst der massive Druck auf erfahrene, langjährige Ratsmitglieder der SPD ermöglichte es, Breuer überhaupt zum Fraktionsvorsitzenden zu wählen.“

    Dieser Vorgang belege auch, wie dünn die Personaldecke in der SPD-Ratsfraktion sei. Der CDU dagegen sei es gelungen, innerhalb einer kurzen Woche nach dem überraschenden Rücktritt von Karlheinz Irnich einen überzeugenden und, wie man am Ergebnis feststellen könne, einmütig getragenen neuen Fraktionsvorsitzenden aus ihren Reihen zu wählen.

    Nicht zuletzt angesichts der inhaltlichen Schwäche der SPD im Rat weist Hüsch den Vorwurf der mangelnden Profilierung der Union zurück. „Wir haben allen in dieser Ratssitzung mehrere Anträge vorgelegt. Vor allem der Leitantrag zur Innenstadtgestaltung belegt die inhaltliche Stärke der CDU.“ Das vorgestellte Arbeitsprogramm für das Jahr 2001 beweise die konzeptionelle Substanz der Mehrheitsfraktion, so Hüsch.