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Familienfreundliche Arbeitszeitgestaltung in der Praxis

19.04.2001 1 Minute Lesezeit

    Die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familie ist als zentrales Thema der Familienpolitik derzeit in aller Munde. Der Arbeitskreis Familie der CDU Neuss hat sich bereits in mehreren Sitzungen mit dieser Frage beschäftigt und verschiedene Modelle zur familienfreundlichen Arbeitsplatz- und Arbeitszeitgestaltung diskutiert.

    Am Freitag, den 4. Mai 2001, 18.00 Uhr (CDU-Geschäftsstelle, Münsterplatz 13 A, 41460 Neuss) wird Ellen Wendt, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Gütersloh, über ihre Erfahrungen mit der Einführung familienfreundlicher Arbeitsplätze in der Kreisverwaltung berichten. Der Kreis Gütersloh wurde im Rahmen des Wettbewerbs „Der familienfreundliche Betrieb 2000“ des Bundesfamilienministeriums ausgezeichnet.
    Zu dieser Veranstaltung lädt der Arbeitskreis Familie der CDU Neuss die Mitglieder des Arbeitskreises, der Partei sowie alle interessierten Bürger und Bürgerinnen herzlich ein.
    „Nicht nur die Politik ist aufgerufen, dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie höhere Priorität einzuräumen“, so Tobias Goldkamp, Leiter des Arbeitskreises, „auch die Wirtschaft, auch die in Neuss ansässigen Unternehmen müssen umdenken, um dem Facharbeitermangel gegenzusteuern, der sich bereits jetzt als wirtschaftliches Wachstumshemmnis abzeichnet. Wer auf die familiäre Situation seiner Mitarbeiter Rücksicht nimmt und entsprechende Überlegungen in die Gestaltung des Arbeitsalltags einbezieht, kann wertvolle Arbeitskräfte im Betrieb halten und qualifiziertes Fachpersonal hinzugewinnen.“
    „Die Erneuerungs- und Innovationskraft unserer Gesellschaft steht auf dem Spiel“, fügt Stephanie Wellens, stv. Vorsitzende des Arbeitskreises und stv. Vorsitzende der CDU Neuss hinzu, „angesichts drastisch sinkender Geburtenzahlen müssten junge Familien – ähnlich wie die auf dem Arbeitsmarkt derzeit heiß begehrten Studenten der Ingenieurwissenschaften – mit Samthandschuhen angefasst und in jeder Beziehung gefördert werden. Ohne ihre Bereitschaft, Kinder zu bekommen und zu erziehen, würde sich unsere Gesellschaft langfristig selbst zerstören.“