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Es kommt Bewegung in den Hüsenplatz – provisorische Neugestaltung steht vor Umsetzung.

Der Hüsenplatz in Grimlinghausen wird endlich neu gestaltet, wenngleich zunächst provisorisch. Diesen Beschluss, der auf einen Antrag der schwarz-grünen Koalition zurückgeht, wird heute voraussichtlich der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung treffen.

Die Grimlinghausener Stadtverordneten Dr. Hermann-Josef Baaken und Dr. Johannes Schmitz freuen sich, dass endlich Bewegung in den historischen Minnesängerplatz, im Volksmund Hüsenplatz genannt, kommt: „Wir wollen den im Jahr 2000 neu konzipierten Römerplatz auf der gegenüberliegenden Seite erweitern und diesen Bereich, der ein exponierter Treffpunkt in der Ortsmitte ist, aus seinem Dornröschenschlaf erwecken. Jetzt geht es endlich los.“

Der Entwurf sieht vor, dass ein Freibereich als Verweilfläche bzw. zur Nutzung als Außengastronomie eingerichtet werden kann und mit einem Baum zentral aufgewertet wird. Dafür entfallen einige Parkplätze, die bislang großzügig zur Verfügung gestellt wurden.

„Die provisorische Neuordnung des Platzes soll als Vorbereitung einer dauerhaften und umfassenden Lösung zeigen, ob die gewünschten Effekte erzielt werden können. Wichtig ist uns, dass die Bürgerinnen und Bürger dabei mitreden können und konkret sehen und erleben können, wie eine Platzgestaltung aussieht. Ein halbes Jahr nach den ersten Erfahrungen sollen die Bürger ihre Meinung über die Neugestaltung und die weitere Entwicklung des Platzes einbringen“, zeigt Baaken die weiteren Planungen auf.

„Uns ist bewusst, dass durch die Wegnahme von sechs Parkplätzen der Parkdruck in den umliegenden Straßen wächst. Dies wird bei der Planung der endgültigen Platzneugestaltung berücksichtigt werden“, skizziert Schmitz die Auswirkungen des Provisoriums.

Parallel zur provisorischen Neugestaltung arbeitet die Verwaltung an einem umfassenden Ortsmittelkonzept, das sowohl den Hüsenplatz als auch die angrenzenden Bereiche, also die Kirchstraße, einbeziehen soll. Die Erfahrungen der jetzt vorgenommenen Gestaltung sollen hier einfließen.

„Wir sind darauf gespannt, was die Grimlinghauser Bürgerinnen und Bürger von der Neugestaltung halten und freuen uns auf den Dialog“, so Schmitz abschließend.