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CDU-Initia­tive erfolg­reich: Neuss macht jetzt doch mit beim Digi­ta­len Zwil­ling

13. Oktober 2022 2 Minuten Lesezeit

Digitalisierung.
Foto: shutterstock

Die Stadt Neuss wird sich am Projekt „Digitaler Zwilling“ beteiligen. „Dranbleiben lohnt sich doch. Endlich hat die Verwaltung eingesehen, dass die Zusammenarbeit mehrerer Städte beim Projekt ,Digitaler Zwilling' doch der richtige Weg ist“, freut sich der Digitalexperte der CDU-Fraktion, Thomas Kaumanns.

Der Digitale Zwilling ist das Daten-Abbild einer Stadt. Dazu werden digitale Bilder aufgenommen, miteinander verbunden und umgerechnet. So können Strecken, Höhen, Flächen gemessen werden. Man kann beispielsweise auch Kataster von Straßenleuchten und Verkehrsschildern erstellen. Es liegt auf der Hand, dass dieser Digitale Zwilling für alle städtischen Planungsmaßnahmen ein gigantischer Vorteil ist.

Deswegen hatte sich der Rhein-Kreis Neuss mit allen anderen Kommunen zusammengetan, um eine gemeinsame Datenbasis zu schaffen. Vom Land wird das Projekt obendrein finanziell gefördert. Alle Städte wollten mitmachen, alle bis auf Neuss.

„Im Frühjahr haben wir als CDU daher gefordert, dass auch Neuss beim gemeinsamen Projekt mitmachen soll. Wir stießen damals auf heftigen Widerstand der Rathausspitze. Man habe bereits alles, sei weiter als der Kreis. Wir haben dennoch nicht lockergelassen und von der Verwaltung abgerungen, dass sie das Projekt des Kreises wenigstens begleitet“, erläutert der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Sebastian Heckhausen.

„Und siehe da. Dies hat den Durchbruch gebracht. Nachdem die Verwaltung sich näher damit befasst hatte, überwiegen wohl die Vorteile des gemeinsamen Projektes die Bedenken. Jedenfalls will Neuss jetzt verbindlich beim Digitalen Zwilling mitmachen. Das freut uns sehr und zeigt einmal mehr, dass jedes gemeinsame Projekt eine Chance braucht. Interkommunale Zusammenarbeit zahlt sich oft aus“, ist Jan-Philipp Büchler, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses, überzeugt.