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Appell an die Landesregierung: Bekenntnisschulen stärken

CDU-Fraktion respektiert die Entscheidung der Eltern

16.03.2006 1 Minute Lesezeit

"Die CDU-Fraktion respektiert das Votum der Eltern, das zur Umwandlung der Schulen in Uedesheim und Gnadental in Gemeinschaftsgrundschulen führen wird", kommentiert Anne Holt, stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende für die Bereiche Schule, Kultur und Soziales die Abstimmungsergebnisse in den beiden Grundschulen.

"Unser Ziel ist aber, Bekenntnisschulen in Neuss zu schützen und zu erhalten. Wir appellieren daher an die Landesregierung, diese – angesichts der fortschreitenden Säkularisierung unserer Gesellschaft – so wichtigen Schulen zu stärken und die restriktiven Bestimmungen und Verordnungen, z.B. über die sog. ‚Zumutbarkeit des Schulweges’, abzuschaffen. Die ‚Kleine Anfrage’ unseres Landestagsabgeordneten Heinz Sahnen fordert die Landesregierung hier zur Stellungnahme auf“, ergänzt Stephanie Wellens, Vorsitzende des Schulausschusses.

"Die Bekenntnisgrundschulen selbst sollten sich dem Wettbewerb stellen und ein klar christlich geprägtes Schulprogramm verbinden mit hohem pädagogischem Niveau sowie einem differenzierten, unterrichtsergänzenden Angebot z.B. im Bereich der Offenen Ganztagsschule. Beispiele in Neuss zeigen, dass starke Bekenntnisschulen mit klarem Profil von den Eltern wahr- und auch angenommen werden“, so Holt und Wellens abschließend.