CDU: Ehrenamtliche Jugendarbeit fördern, nicht mit Bürokratie erdrosseln

"Wir müssen die ehrenamtliche Jugendarbeit in unserer Stadt stärker fördern und aufpassen, dass sie nicht von Bürokratie erdrosselt wird!" Zu diesem Schluss kommt der Leiter des CDU-Arbeitskreises Familie, Kinder und Jugend mit Blick auf stetig neue Anforderungen, die an das Ehrenamt gestellt werden.

Die stetige Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes, aber auch andere Vorschriften sorgen dafür, dass Verbände, die ausschließlich mit Ehrenamtlern arbeiten, immer mehr gefordert, wenn nicht sogar überfordert werden. Kaumanns fürchtet einen Professionalisierungswahn bei denen, die sich in ihrer Freizeit engagieren. „Ehrenamtliche Jugendleiter etwa bei Messdienern, Pfadfindern Hilfsorganisationen oder auch Sportvereinen leisten ungemein wertvolle Arbeit. Sie sollen dafür Zeit und Freiraum haben und nicht mit der Umsetzung von Gesetzen über Gebühr strapaziert werden. Deswegen“, so Kaumanns, „bin ich froh, dass die Stadt im Rahmen der ,Qualitätsentwicklung in der Jugendhilfe‘ nicht noch weitere Anforderungen formuliert.“

Die CDU will auch in Zukunft beobachten, wie sich die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement entwickeln. Für das kommende Jahr kündigt Kaumanns eine Abfrage bei den Aktiven in der Jugendarbeit an. „Wir wollen wissen, wie die Ehrenamtler vor Ort mit den neuen Anforderungen zurechtkommen und ob sie vielleicht mehr Hilfe benötigen.“