CDU: Das Wohl der Bürgerschaft muss als Ergebnis von Kooperationsgesprächen der Stadtwerke an erster Stelle stehen

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"In zunehmenden Maße bläst der Wettbewerb den kommunalen Unternehmen ins Gesicht, woraus sich vielfältige Folgerungen ergeben", so CDU-Vorsitzender Dr. Jörg Geerlings. Damit spricht er aktuell die anstehenden Gespräche der Stadtwerke Neuss (SWN) mit den Stadtwerken Krefeld über angedachte Zusammenarbeit bis hin zur Fusion an. Der Aufsichtsrat der SWN will in seiner Sitzung am 12. September einen entsprechenden Prüfauftrag erteilen.

Konsequent sei es nach Ansicht des CDU-Vorsitzenden, mit kommunal beherrschten Unternehmen zu sprechen, so dass die Bürgerschaft ihren Einfluss behalte, der selbstverständlich nicht zu einer unbedeutenden Stimme werden dürfe. "Es muss sauber geprüft werden, welche Lösung für die Bürgerinnen und Bürger in Neuss am besten ist", so Geerlings.

CDU-Vize Klaus Karl Kaster, selbst viele Jahre Leiter des Bereichs Energiepolitik eines international operierenden deutschen Energieunternehmens, ergänzt, dass man mit einem kommunalen Stadtwerk ein ganz besonderes Unternehmen habe, wodurch man zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger, der Unternehmen und der Stadt insgesamt arbeiten könne. "Unsere Stadtwerke haben sich hervorragend den bisherigen Herausforderungen gestellt, was sich auch im Interesse größerer Stadtwerke widerspiegle". Geerlings und Kaster sind sich einig, das man ergebnisoffen diskutieren müsse, und falls keine optimale Lösung dabei herauskomme, notfalls Gespräche auch beenden müsse.