CDU: Baustellenverkehre wirksam reduzieren – aktuelle Belastung für das Stadionviertel beenden

„Die Bürgerinnen und Bürger des Stadionviertels beschweren sich zu Recht darüber, dass nach Abschluss der Arbeiten an der Preußenstraße weiterhin Baustellenverkehre durch ihr Viertel geführt werden. Wie sich herausgestellt hat, wird für die Baumaßnahme an der Kanalstraße noch immer ein provisorischer Bauhof am Eselspfad genutzt, weil das Amt für Stadtgrün, Umwelt und Klima einen deutlich näheren an der Kaiser Friedrich Straße abgelehnt hat“, erklärt Dieter W. Welsink, Stadtverordneter des Stadionviertels und ergänzt weiter: „Gerade für eine solch lange anhaltenden Baumaßnahme wie an der Kanalstraße, die noch bis mindestens zum Ende des Jahres andauert, muss eine andere Lösung gefunden werden.“

Vor dem Hintergrund vieler anstehender Baustellen im Neusser Stadtgebiet und den daraus resultierenden Einschränkungen für den Verkehr in Neuss, sieht es die CDU-Fraktion als notwendig an, dass Baustellenverkehre mit Lastkraftwagen, Baggern, Gabelstaplern und andere Baustellenfahrzeugen nicht noch zu einer zusätzlichen Belastung der Straßen werden.

„Bauhöfe und Lagerplätze müssen dort angesiedelt werden, wo sie gebraucht werden. Wir arbeiten mit aller Kraft daran, Verkehre in Neuss besser zu lenken und zu reduzieren. Diese Bemühungen dürfen von Baustellenverkehren nicht konterkariert werden. Die Verwaltung ist aufgerufen, stets entsprechende Lösungen zu finden. Denn erhebliche Baustellenverkehre werden in den kommenden Jahren in Neuss keine Ausnahme, sondern die Regel sein“, macht der Bauausschussvorsitzende Sven Schümann deutlich.

Auch unter Umweltgesichtspunkten macht es für die CDU-Fraktion kaum Sinn, Baustellenverkehre dauerhaft durch die Stadt zu führen. „Neuss kämpft mit vielen Maßnahmen seit Jahren darum, die Luftqualität in der Stadt und gerade an Straßen zu verbessern. Jeder LKW, der aufgrund einer guten Baustellenorganisation nicht erst langwierig durch die Stadt fahren muss, bringt uns unseren Zielen ein Stück näher“, so Schümann weiter.