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Neusser CDU-Fraktion weist Einmischung in Neusser Schulpolitik zurück

Bestand des Humboldt-Gymnasiums nicht in Frage gestellt

14.02.2005 1 Minute Lesezeit

    "Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Neuss verwahrt sich entschieden gegen die Einmischung des Kreises in die Neusser Schulpolitik", stellt Dr Bernd Koenemann, Neusser CDU-Fraktionsvorsitzender, angesichts der Äußerungen der CDU-Kreistagsfraktion zur Frage der Absicherung der Finanzierung des Neubaus der Internationalen Schule am Rhein (ISR) fest. "Die Beratungen der Neusser CDU-Fraktion über eine Beteiligung der Stadt Neuss an einer Mietausfallgarantie oder Bürgschaft für den Neubau der ISR sind noch nicht abgeschlossen. Im Zusammenhang dieser Überlegungen wurde gemeinsam mit allen Beteiligten auch über die Option möglicher Umnutzungen öffentlicher Gebäude nachgedacht. Hierfür kommen allerdings Räumlichkeiten in einer der Neusser Schulen definitiv nicht in Frage. Dies ist auch dem Kreis bekannt", so Koenemann weiter.

    "Angesichts stabiler Schülerzahlen an den Neusser Gymnasien bis mindestens zum Jahr 2012 entbehrt der Vorschlag der CDU-Kreistagsfraktion speziell zur Nutzung des Humboldt-Gymnasiums für die ISR jeglicher realistischer Grundlage", analysiert die Vorsitzende des Schulausschusses im Rat der Stadt Neuss, Stephanie Wellens, die Situation an den weiterführenden Schulen in Neuss.

    "Wir fordern die CDU-Kreistagsfraktion auf, die in diesem Zusammenhang allein entscheidende Frage einer Beteiligung des Kreises an der Finanzierung des ISR-Neubaus in den Mittelpunkt ihrer Beratungen zu rücken", so Koenemann abschließend.