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Zum Tag der Umwelt

"In Neuss ist in Sachen Umweltpolitik Vorbildliches geleistet worden, und die positive Arbeit der Lokalen Agenda wird diesen Prozess weiter Impulse geben". Das betont Dr. Hermann-Josef Baaken, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender aus Anlass des Tages der Umwelt 2000. Dagegen sei in der Bundespolitik eher Stillstand statt Bewegung zu verzeichnen. Deutschland hat unter der Regierung Schröder seine unter den Umweltministern Töpfer und Merkel (beide CDU) erworbene internationale Vorreiterrolle im Umweltschutz praktisch verloren.

Die Entscheidung des Rates der Stadt Neuss, die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts anzunehmen zur Bewahrung der Schöpfung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung konsequent in die Tat umzusetzen, werde von der CDU aktiv unterstützt. Baaken dankte in diesem Zusammenhang für die CDU-Fraktion den vielen ehrenamtlichen Helfern in den Foren der Lokalen Agenda 21, die durch die Bearbeitung von Themen maßgeblich die Arbeit beeinflußt hätten. "Das Leitbild einer ökologischen und sozialen Marktwirtschaft, in der die berechtigten Interessen von Umweltschutz, wirtschaftlicher Entwicklung und sozialer Sicherung sinnvoll miteinander verzahnt werden, kann in Neuss bei den tragenden Kräften in die Tat umgesetzt werden", sagte Baaken. Gleichzeitig müsse es gelingen, in unserer Gesellschaft ein Klima herzustellen, in dem die Menschen die Wichtigkeit des Umweltschutzes verstehen. Zurzeit haben wir eine schwierige Situation bezüglich der Wichtigkeit und des Stellenwertes der Umweltpolitik. Die Menschen spüren, dass die gesamte soziale Marktwirtschaft in einer Umbruchphase ist und sie denken, dass die augenblicklichen Bedrängungen und Bedrohungen durch die Umweltschäden nicht so gravierend sind. "Es wird nicht schon jetzt die Bedeutung erkannt, die sie langfristig haben werden", meint der CDU-Politiker. Die CDU werde daher auch weiterhin alles daran setzen, den Natur- und Umweltschutz konsequent in alle Bereiche der Gesellschaft hineinzutragen: "Denn Umweltschutz kann nur dann erfolgreich praktiziert werden, wenn alle gesellschaftlichen Kräfte mit ihrer Kreativität und Innovationskraft daran mitwirken."