Zuhörtour: Jörg Geerlings diskutiert mit der Initiative gemeinsam leben und lernen (igll)

Im Rahmen seiner Zuhörtour startete der CDU-Landtagskandidat Dr. Jörg Geerlings bei der Initiative gemeinsam leben und lernen (igll) und diskutierte mit dem Vorstand aktuelle Lage, Umsetzung und Perspektiven der Inklusion in Nordrhein-Westfalen. Nach internationalen Vorgaben und rechtlicher Umsetzung in nationales Recht in den für Bildung zuständigen Bundesländern besteht mit der Inklusion an Regelschulen ein Erfahrungshorizont, der inzwischen Erfolge sowie Verbesserungsbedarfe aufzeigt.

In Nordrhein-Westfalen wird, ebenso wie in anderen Bundesländern, ein Nebeneinander von Inklusion an Regelschulen sowie an Förderschulen praktiziert, das nicht infrage gestellt werden soll.  Für die Eltern förderungsbedürftiger Kinder besteht - wie auch bei Eltern von Regelschulkinder- das Problem der Betreuung im Nachmittagsbereich, insbesondere im Spannungsfeld von Berufstätigkeit und Familie. So besteht nach wie vor, vor allem bei Kindern mit sonderpädagogischen Förderbedarf, ein großes Problem darin, die Teilnahme am Offenen Ganztag sicherzustellen; diese scheitert sehr oft an den fehlenden Inklusionsassistenten im Nachmittagsbereich und deren unsicheren Finanzierung.

 „Inklusion ist an unseren Schulen eingeführt, die Umsetzung muss aber weiter verbessert werden. Daran müssen wir in der neuen Wahlperiode dringend arbeiten“, so Jörg Geerlings. „Die Zeit für Grundsatzdiskussionen ist inzwischen vorbei“, so die frühere igll-Vorsitzende Ursula von Schönfeld. „Wir wollen gemeinsam daran arbeiten, wo und wie man konkrete Verbesserungen im Einzelfall vornehmen kann“, so igll-Vorstandssprecher Hermann-Josef Wienken.

Dr. Jörg Geerlings zur Zuhörtour:

„Unsere Heimatstadt Neuss lebt von ihren vielen engagierten Menschen. Soziale Verbände, Hilfsdienste und Vereine haben in Neuss vielfältige Angebote aufgebaut, die unsere Stadt bereichern. Damit bieten sie den Neusserinnen und Neusser in allen Lebenslagen Unterstützung. Dafür bin ich sehr dankbar.

Im Rahmen meiner Zuhörtour besuche ich diese Verbände, Vereine und Einrichtungen. Ich möchte zuhören, von den Experten und den Betroffenen vor Ort aus erster Hand neue Ideen und deren aktuelle Sorgen erfahren, um sie mit in den Düsseldorfer Landtag zu nehmen. Denn: Ein genaues Bild, fachkundige Ansprechpartner und das Wissen über die aktuellen Anliegen der Menschen in unserer Heimatstadt bilden die Grundlage dafür, Neuss bestmöglich im Parlament vertreten zu können. Dafür arbeite ich mit vollem Einsatz.“