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Zeitgemäße Personalpolitik ist familienfreundlich

08.05.2001 1 Minute Lesezeit

    „Nicht nur individuelle und interessante Aufgabendefinitionen und Arbeitszuschnitte, auch die maßgeschneiderte Gestaltung der Arbeitszeit ist ein wesentliches Mittel modernen Personalmanagements, um qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden und zu halten,“ fasste Stephanie Wellens, stv. Parteivorsitzende und stv. Vorsitzende des CDU-Arbeitskreises Familie, die Grundthese der Arbeitskreissitzung zum Thema „Familienfreundliche Arbeitsplatzgestaltung“ zusammen. „Bei der Suche nach qualifizierten – nicht nur weiblichen - Mitarbeitern werden möglichst optimale Bedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine immer größere Rolle spielen“, fügte Tobias Goldkamp, Vorsitzender des Arbeitskreises hinzu.

    Das Leitungsduo des Arbeitskreises hatte als Referentin für die Sitzung Ellen Wendt, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Gütersloh, gewinnen können, die die verschiedenen Maßnahmen der Kreisverwaltung zur familienfreundlichen Arbeitsplatz – und Arbeitszeitgestaltung in einem lebhaften Vortrag veranschaulichte. Die Kreisverwaltung Gütersloh führte in den letzten Jahren ein ganzes Bündel von Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein:

    Einen besonderen Schwerpunkt des Vortrages bildete die „alternierende Telearbeit, deren Einführung auf den ausdrücklichen Wunsch einiger Mitarbeiterinnen zurückging,“ so Ellen Wendt. Eine externe Begleituntersuchung habe gezeigt, dass diese Form der Arbeitsplatz- und Arbeitszeitgestaltung für die Telearbeiter selbst höhere Flexibilität, bedürfnisgerechte Arbeitszeiten und Einsparung von Pendelzeiten, insgesamt also eine Optimierung des Ressourceneinsatzes erbrachte. Auch unmittelbare Kollegen und Vorgesetzte nannten deutliche Vorteile. „Alle Beteiligten sind der Meinung, dass sich die Investitionen der Kreisverwaltung auf jeden Fall gelohnt haben“, unterstrich Ellen Wendt die allgemeine Akzeptanz des Projekts.

    Der CDU-Arbeitskreis wird sich in den folgenden Sitzungen weiter mit dem Thema Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbstätigkeit beschäftigen.