Wohnen in der Innenstadt: Verwaltung hat recht

 Die Junge Union Neuss (JU) begrüßt Bestrebungen der Stadtverwaltung, innerstädtischen Wohnraum zu erschließen. Johannes Marl, planungspolitischer Sprecher der JU, sagte dazu: „Mit der Broschüre ‚Mitten im Leben – Wohnen in der Innenstadt‘ erfüllt die Stadt Neuss eine Forderung der JU. Wir sind der Ansicht, dass dem demographischen Wandel und den veränderten Bedürfnissen der Menschen begegnet werden muss.

Ältere Menschen, aber auch junge Familien zieht es verstärkt in die Innenstädte, und das ist auch gut so. So können wir einerseits vorhandene Infrastruktur besser nutzen und die Kosten für neue einsparen. Gleichzeitig schonen wir so die gerade am Niederrhein immer knapper werdende Ressource Boden. Jede Wohnung, die nicht auf der grünen Wiese, sondern in bereits erschlossenen Gebieten entsteht, ist ein Gewinn für Stadt und Umwelt.“

In diesem Zusammenhang lobte Marl die intensive Arbeit des Forums Stadtentwicklung im Rahmen der Lokalen Agenda 21. „Was hier als Broschüre erscheint, wäre sicher ohne die parteiübergreifende und engagierte Arbeit des Agendaforums Stadtentwicklung so nicht in den Focus von Politik und Verwaltung geraten. Gut, dass die Ergebnisse des Agendaforums nun so konkret umgesetzt werden.“

Gleichzeitig sei es aber wichtig, dass bei der innerstädtischen Nachverdichtung behutsam vorgegangen werde. So zeigt sich auch der JU-Vorsitzende Thomas Kaumanns überzeugt: „Gerade bei der Überplanung von Grünflächen wie dem Kamilluspark muss darauf geachtet werden, dass zusammenhängende Parklandschaften Bestandsschutz genießen sollten. Dies ist auch im Interesse der Bürger der Innenstadt.“