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Bürgerschaftliches Engagement integrieren

Vorschlag von Ratsfrau Stephanie Wellens: Positive Impulse setzen

25.08.2003 1 Minute Lesezeit

Vorschlag von Ratsfrau Stephanie Wellens: Positive Impulse setzen

Mehr als nur ein „Sommerloch“-Thema sind Sauberkeit und Ordnung in der Stadt Neuss. Schon im Rahmen ihrer umfangreichen Anträge vom 10. September 2001 und 19. Februar 2002 bemängelte die CDU-Fraktion Missstände in diesem Bereich und beantragte sowohl die Einstellung von zusätzlichen Ordnungskräften als auch Maßnahmen gegen „Schmutzfinken“. Bürgermeister Herbert Napp greift nun dieses Thema wieder auf, u.a. mit dem Vorschlag, den Übeltätern eine „Rote Karte“ zu verpassen.

Für Ratsfrau Stephanie Wellens stellt sich darüber hinaus die Frage, wie positive Impulse in Richtung von mehr Engagement der Bürger für ihre Stadt gesetzt werden können. Sie weist daraufhin, dass sich viele Neusser bereits für Sauberkeit, Ordnung und darüber hinaus für die Gestaltung ihrer Stadtteile einsetzen: „Besonders die Pflege der eigentlich städtischen Grün-Inseln am Rande der Bürgersteige einiger Straßen in Neuss zeugen von ständiger Pflege durch die Anwohner. Die kleinen Beete werden wie der eigene Vorgarten bepflanzt, gepflegt und gegossen – so zum Beispiel in den Straßen des Dreikönigen-Viertels. Hier engagieren sich Bürger, ohne lange gefragt zu werden, für die Verschönerung ihrer unmittelbaren häuslichen Umgebung.“

Für Wellens ist dies ein Beispiel, das Schule machen sollte. „Das Engagement der Bürger beweist ihre Identifikation mit ihrem Wohnviertel. Ähnliches zeigt sich, wenn die Häuser der Neusser Innenstadt und der übrigen Stadtteile vor dem Schützenfest herausgeputzt und mit Fahnen geschmückt werden. Dieses Wir-Gefühl sollte durch weitere Impulse von Seiten der Stadtverwaltung verstärkt werden. Nicht nur Strafandrohungen sind hier Mittel der Wahl, sondern vor allem die Stärkung und Unterstützung freiwilliger bürgerschaftlicher Aktivitäten“, so Wellens.