Vom KSD zum KSOD – von einem bescheidenen Anfang zum heutigen Tätigkeitsfeld

Der CDU Arbeitskreis Sicherheit und Ordnung (AKSiO) hat sich mit dem neuen Konzept des Kommunalen Service- und Ordnungsdienstes (KSOD) der Stadt beschäftigt. Dabei wurden der Bekanntheitsgrad des Dienstes hinterfragt und konkrete Verbesserungsvorschläge gemacht.

Unter dem Arbeitstitel „Von einem bescheidenen Anfang bis zum heutigen Tätigkeitsfeld“ hatte Stefan Crefeld eingeladen, der sich als Leiter des AKSiO auch vor zwei Jahren auf dem CDU Stadtparteitag zum Thema Sicherheit intensiv für eine Stärkung und Neuausrichtung des Ordnungsdienstes eingesetzte hatte. Gemeinsam mit Holger Lachmann, dem zuständigen Beigeordneten der Stadt sowie Thomas Mathen, Abteilungsleiter im Ordnungsamt, wurde das neu aufgestellte Konzept der Stadt mit den Mitgliedern erörtert.

In seiner Einführung erinnerte Crefeld an den sehr bescheidenen Anfang des damaligen Kommunalen Servicedienstes (KSD), der vor genau 20 Jahren zunächst mit zwei Mitarbeitern und begrenzt auf die Innenstadt vom Stadtrat aufgestellt wurde. Ebenso erinnerte er daran, dass sich der CDU Arbeitskreis von Anfang an für einen städtischen Ordnungsdienst eingesetzt hatte und sich daher auch gerne als einen der damaligen Geburtshelfer für den 1998 aufgestellten Dienst sieht.

Im Laufe der nächsten Jahre stieg die Zahl der Mitarbeiter auf acht; wobei lange Zeit auch nicht alle Stellen besetzt waren. Erst Ende 2016 wurde gemeinsam durch die Politik beschlossen, den Dienst innerhalb der nächsten zwei Jahren personell sowie materiell deutlich zu verstärken und den Einsatzschwerpunkt stärker auf den Bereich Sicherheit und Ordnung (anstatt Service) zu legen. Die Verwaltung hatte zu diesem Zweck auch ein eigenes 40seitiges Konzeptpapier erstellt. Unterstrichen wurde die neue Aufgabensetzung durch eine markante Namensänderung – aus dem KSD wurde der KSOD.

Aktuell sind von den beschlossenen 16 Stellen 14 besetzt (davon zwei Frauen) und bis zum Oktober soll die komplette Personalstärke erreicht sein. Zusätzlich wurde der Fuhrpark vergrößert und die Ausrüstung verbessert. Auch die Anforderungen und die Ausbildung des Personals wurden mit dem neuen Konzept klar bestimmt. Der KSOD ist gut vernetzt und pflegt die geschlossenen Ordnungspartnerschaften z.B. mit der Polizei.

Nach zwei interessanten Stunden konnten die Teilnehmer dem Konzept und der Umsetzung durch die Stadt vieles Gutes abgewinnen. Indes hat die rege Diskussion auch zwei Verbesserungspunkte aufgezeigt: 1. Der generelle Bekanntheitsgrad des KSOD müsse gesteigert werden und 2. sollten die Fahrzeuge des KSOD auch den Hauptstraßenzug der Innenstadt befahren dürfen; ein Sonderrecht, welches bislang nur die Polizei und Rettungsdienste hätte. „Wir wollen Sicherheit sichtbar machen“ betonte Stefan Crefeld, der diesen Wunsch auch aus vielen Bürgergesprächen kannte.

Abschließend waren sich die CDU Mitglieder des AKSiO einig, dass der KSOD eine wichtige Säule in Neuss ist, damit sich die Menschen sicherer fühlen und der gestärkte Dienst nun erst einmal Erfahrungen sammeln muss. Die Union werde diesen Weg weiterhin eng begleiten.