Standortvorteil
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Verwaltung soll Gütesiegel für Mittelstand bekommen
7. Mai 2026 , 2 Minuten Lesezeit
Die Stadt Neuss soll als wirtschaftsfreundliche Verwaltung sichtbar sein und gestärkt werden – das fordert die CDU. Ziel ist eine klare Positionierung als moderner Dienstleister für Unternehmen.
„Unternehmen brauchen keine Hürden, sondern Unterstützung. Unsere Verwaltung muss sich als Partner der Wirtschaft verstehen – unkompliziert, erreichbar und auf Augenhöhe“, betont der Wirtschaftsausschussvorsitzende Prof. Dr. Jan-Philipp Büchler.
Nach Auffassung der CDU soll die Stadt künftig noch deutlicher zeigen, dass sie schnell, verlässlich und lösungsorientiert arbeitet. Damit sollen optimale Bedingungen für Investitionen und die Arbeitsplatzsicherung geschaffen werden. Dazu soll die Stadt nach dem Willen der CDU Mitglied in der Gütegemeinschaft Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltungen werden. Mit einer solchen Zertifizierung kann die Stadt zeigen, dass sie es ernst meint mit Service, Tempo und Verlässlichkeit.
Gerade im Wettbewerb mit anderen Städten komme es darauf an, attraktive Rahmenbedingungen zu bieten. Städte wie Mönchengladbach, Krefeld und Dormagen, aber auch der Rhein-Kreis Neuss, sind hier bereits aktiv geworden. „Neuss hat alle Voraussetzungen, vorne mitzuspielen – wir sollten diese Chance jetzt entschlossen nutzen“, ergänzt der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU, Stefan Müller.
Konkret geht es darum, Verfahren zu beschleunigen, Anfragen zügig zu bearbeiten und Unternehmen klare Ansprechpartner an die Seite zu stellen. Wer investieren oder gründen will, soll schnell wissen, was zu tun ist – und sich auf eine verlässliche Begleitung durch die Verwaltung verlassen können.
„Eine moderne Verwaltung ist ein echter Standortvorteil. Wenn Abläufe stimmen und Entscheidungen schnell fallen, stärkt dies das Vertrauen und sichert Arbeitsplätze in Neuss“, so Müller.