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„Tor zur Nordstadt“ erleuchten

14.05.2001 1 Minute Lesezeit

    Die CDU-Stadtratsfraktion begrüßt das vom Initiativkreis Nordstadt vorgestellte Konzept zur Gestaltung der Unterführung am Neusser Bahnhof und hofft darauf, das Projekt über Fördermittel des NRW-Ministeriums für Städtebau und Kultur mit zu finanzieren. In einem Antrag, der am kommenden Freitag im Stadtrat zur Abstimmung gestellt wird, fordert die CDU-Fraktion, einen entsprechenden Förderantrag beim Land einzureichen. „Da das Ministerium etwa 20 künstlerisch orientierte Lichtprojekte im Zusammenhang mit der städtebaulichen Situation an exponierter Stelle fördern will und das von Horst Wermes vorgeschlagene Konzept nach unserer Auffassung die Bedingungen erfüllt, sehen wir gute Chancen“, begründet Stadtverordnete Gertrud Minkenberg, kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, ihre Hoffnung. Gleichzeitig lobte Ratsfrau Minkenberg den Initiativkreis Nordstadt unter Leitung von Toni Selders, der den Mut gehabt habe, ein solches Vorhaben in Angriff zu nehmen.

    Das „Tor zur Nordstadt“ sei ein herausragender Knotenpunkt für die ca. 40.000 Einwohner zählende Nordstadt und von Fußgängern, PKWs und dem öffentlichen Nahverkehr stark frequentiert. Auch bei der Planung des neuen Stadtquartiers hinter dem Bahnhof fällt dieser Bahnunterführung eine Schlüsselfunktion mit Signalcharakter zu. Es sei nicht mehr wie folgerichtig, bei der Stadtplanung „dunkle Ecken“ zu beseitigen und mit Licht Akzente zu setzen.

    Die vom Neusser Lichtkünstler Horst Wermes vorgestellte Gesamtkonzeption kostet 500.000 DM und besteht aus einzelnen Bausteinen, die sukzessive umgesetzt werden können. Mit der Zusage von Fördermitteln des Landes wären 60 Prozent der Gesamtkosten finanziert. Der städtische Eigenanteil – er wurde vom Land mit 10 Prozent festgelegt – ergänzt die Finanzierung. Die restlichen Mittel sollen über Sponsoren eingeworben werden. Ratsfrau Minkenberg: „Ich bin optimistisch, dass der Realisierung nichts im Wege steht, wenn das Land mitzieht.“