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Telefon-Seelsorge Neuss erhält finanzielle Stärkung

06.02.2002 1 Minute Lesezeit

    Zur Unterstützung der ehrenamtlichen Mitarbeiter bei der Telefonseelsorge Neuss ist die Finanzierung gesichert. Die Arbeit wurde bisher von den Kirchen getragen und war gefährdet. Die CDU-Mitglieder des Sozialausschusses setzten sich bei den städtischen Etatberatungen nachdrücklich für eine Mitfinanzierung der erforderlichen Kosten ein. „Wir haben bei unseren Beratungen den dringenden Handlungsbedarf erkannt, dass die Telefonseelsorge Neuss mit Herausforderungen konfrontiert wird, die eine stärkere Unterstützung der ehrenamtlichen Mitarbeiter erforderlich macht“, so die Vorsitzende des Sozialausschusses Anna-Maria Holt. Für die kommenden Jahre würden aus Neuss jährlich 10.000 Euro zur Mitfinanzierung einer Fachkraft gezahlt. Das zweite Drittel wird vom Kreis (ebenfalls 10.000 Euro), der Rest von den beiden Kirchen getragen.

    Die Anruferzahlen bei den Telefonseelsorge waren in den vergangenen fünf Jahren stetig gestiegen und lagen bis Mitte Juni 2001 bereits bei knapp 10.000 Anrufen. Damit verbunden ist ein steigender Zeitaufwand, Arbeitskraft und notwendigen finanziellen Mitteln. Wachsende gesellschaftliche Veränderungen führten dazu, so CDU-Ratsfrau Holt, dass die Anrufe nur noch zu einem geringen Prozentsatz an religiösen Fragen ausgerichtet seien, bei vielen lägen auswegslos scheinende Probleme in vielen persönlichen Lebensbereichen zugrunde.