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Matthias Gawriloff berichtete dem Arbeitskreis Kultur der CDU-Neuss über Gegenwart und Zukunft der Deutschen Kammerakademie Neuss (DKN)

Symphonie in "NE-Dur"

01.12.2003 1 Minute Lesezeit

„Wir bieten jungen Musikern nach ihrem Universitätsstudium die Chance, Orchestererfahrung in einem Ensemble auf höchstem künstlerischem Niveau zu sammeln“, so umreißt Matthias Gawriloff, derzeit künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein, die Zielsetzung des vor 25 Jahren durch Prof. Johannes Goritzki gegründeten Orchesters.

Die „Kammerakademie“, wie sie in Neuss allgemein genannt wird, ist inzwischen ein weltweit anerkannter Kulturbotschafter ersten Ranges – und nach dem Weggang von Prof. Goritzki auf der Suche nach einem neuen Dirigenten. Die Konzertsaison 2003/2004 gestaltet das Ensemble gemeinsam mit jungen Gastdirigenten, die auf diese Weise der Öffentlichkeit als mögliche Kandidaten für das Amt des Orchesterleiters vorgestellt werden. Matthias Gawriloff konnte international anerkannte Nachwuchsdirigenten wie Andrej Boreyko, Marcus-R. Bosch, Till Fabian Weber sowie Graziella Contratto und Cosima Sophia Osthoff für diese Gastdirigate verpflichten.

„Damit werden entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt. Zeitdruck wäre auf jeden Fall der falsche Ratgeber. Wir müssen den idealen Partner für die jungen Musiker der Kammer-Akademie finden, der die richtigen Impulse für die weitere Entwicklung des Orchesters geben kann“, so Anna Maria Holt, stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Leitungsteam des CDU-Arbeitskreises Kultur, zur derzeitigen Situation der Kandidatenfindung.

„Insgesamt sind wir gut aufgestellt“, beschreibt Gawriloff die wirtschaftliche Lage der Kammerakademie, deren Konsolidierung bei weiterer Steigerung des künstlerischen Niveaus ein wesentliches Ziel seiner Arbeit darstellt. 14 junge Streicher bilden als Stipendiaten die „Kerntruppe“. Wichtig sind ihm auch die bis ins Jahr 2006 geplanten Auftritte des Orchesters außerhalb von Neuss. „Wir müssen die Kammerakademie als Orchester von Weltniveau in den ersten Konzerthäusern des Landes und darüber hinaus positionieren“, so sein Anspruch.

Erschwert wird die Arbeit der jungen Musiker vor Ort durch ständig wechselnde Proberäume. Kreatives Nachdenken ist hier gefragt.

Die Mitglieder des CDU-Arbeitskreises Kultur belohnten seinen offenen und engagierten Vortrag mit zahlreichen weitergehenden Fragen und - natürlich - mit viel Beifall.