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Parteivorsitzender Cornel Hüsch:

"Studiengebühren zur Finanzierung des maroden Landeshaushalts NRW sind ein Unding"

12.06.2002 1 Minute Lesezeit

    Studiengebühren zur Finanzierung des maroden Landeshaushalts sind ein Unding, so die Haltung des Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes Cornel Hüsch. Die sogenannte „Verwaltungsgebühr“ von 50 € pro Semester, erhöhte Gebühren für das Zweitstudium bzw. für Langzeitstudenten sollen dagegen in den kommenden Jahren erst einmal in den chronisch defizitären Landesetat fließen, hat Landesfinanzminister Steinbrück festgelegt.

    Dabei schließt Hüsch wie die aus Neuss stammende Bildungsexpertin Annette Schavan Studiengebühren nicht grundsätzlich aus. Wie das Mitglied in Stoibers Kompetenzteam fordert er aber diese Mittel für die Hochschulen ein. „Wir können nicht immer über zu lange Studienzeiten und schlechte Abschlüsse klagen, sondern müssen endlich die Hochschulen in die Lage versetzen, ihre Arbeit richtig machen zu können. Dazu sind gerade in NRW dringend Investitionen erforderlich,“ so Hüsch.

    Studiengebühren wie von der rot/grünen Landesregierung geplant seien angesichts der miserablen Studienbedingungen in NRW zur Zeit nicht angemessen. „Preis und Leistung müssen auch in diesem Fall in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Ohne eine absehbare Verbesserung der Situation an den Hochschulen ist dies aber nicht der Fall,“ zeigt Hüsch Verständnis für die Proteste der Studierenden, die von der Jungen Union unterstützt werden.