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Streetworker-Projekt fortsetzen

30.07.2004 1 Minute Lesezeit

Streetworker-Projekt fortsetzen

Die Junge Union Neuss setzt sich für den Erhalt der Streetworker in Erfttal und in der Innenstadt ein. Auf ihrer vergangenen Vorstandssitzung trafen die Nachwuchspolitiker den einstimmigen Beschluss, eine Erweiterung des bisherigen Projektes zu beantragen.

Der Einsatz von Streetworkern ist zunächst nur bis zum Ende des Jahres 2004 vorgesehen. Thomas Kaumanns, JU-Vize und sachkundiger Bürger im Jugendhilfeausschuss äußert sich: „Die Streetworker haben bisher sehr gute Arbeit geleistet. Ihre Angebote sind insbesondere in sozialen Brennpunkten für alle da und sie werden von allen angenommen. Diese Arbeit muss fortgesetzt werden.“ Vertreter der Jungen Union hatten sich kürzlich im Rahmen einer Ortsbegehung in Neuss-Erfttal über die Arbeit der Streetworker informiert.

Im Rahmen der Beratungen des städtischen Haushalts für das Jahr 2005 wird sich die JU für einen Erhalt der Angebote einsetzen. Auch in Zeiten knapper Kassen gelte es, Prioritäten zu setzen. Eine Priorität müssten die Kinder und Jugendlichen sein, erst recht bei der präventiven Arbeit in sozialen Brennpunkten. Jeder dort eingesparte Euro müsse in mehrfacher Höhe ausgegeben werden, wenn die vorbeugende Arbeit nicht gelingen könne.

JU-Vorsitzender Sven Schümann betont dagegen auch, dass der Einsatz von Streetworkern in Erfttal und der Innenstadt zwar ein Anfang seien. Die anderen Stadtteile dürften dabei jedoch nicht in Vergessenheit geraten: „Der Einsatz muss flexibel auch in anderen Stadtteilen erfolgen können.“