Sportpolitisches Frühstück mit Thomas Welter und Jürgen Steinmetz

Rund 20 JU-Mitglieder trafen sich zu einem Frühstück mit dem Vorsitzenden des Sportausschusses des Rhein-Kreises Neuss Thomas Welter und dem Allgemeinen Vertreter des Landrates sowie Sportdezernenten Jürgen Steinmetz um über die Zukunft des Sportes in Zeiten angespannter kommunaler Haushalte zu diskutieren. Im Rahmen eines „Politischen Frühstücks“ erläuterte Herr Welter die Situation des Sportes im Kreis. Das „Vier-Türen-Modell“ des Rhein-Kreises, das auf eine gemeinsame Arbeit des Kreissportamtes, des Sportberatungsbüros, der Stiftung Sport und dem Kreissportbund setzt, sorge für eine differenzierte Förderung des Sportes.

Dabei, so betonte Welter, sind Spitzen- und Breitensport zwei sich bedingende Bereiche. Die Ernennung von Neuss als “Regionales Leistungssportzentrum NRW” zeige, dass der Rhein-Kreis Neuss in Sachen Sport gut aufgestellt ist. Für die Zukunft sei u.a. eine Verzahnung des Schul- und Vereinssport wichtig, besonders vor dem Hintergrund der gewinnenden Bedeutung von offenen Ganztagsschulen. Herr Steinmetz plädierte im Anschluss dafür, die Bedeutung von Sport für die Gesellschaft herauszustellen – eine Forderung, der sich die JU Neuss mit Nachdruck anschließt. Dabei wies er auf die Vielzahl der Sport treibenden Menschen hin, von denen viele auch ehrenamtlich für den Sport tätig sind.

Einig waren sich alle Anwesenden, dass jeder in den Sport investierte Euro eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft ist. „Der Sport erfüllt wichtige soziale Funktionen. Auch wenn Nutzeneffekte vielleicht nicht immer quantifiziert werden können, so sind sie doch unbestreitbar vorhanden“, so Sebastian Ley, Geschäftsführer der JU. Dabei müsse natürlich darauf geachtet werden, dass eine effiziente Verwendung von Geldern gewährleistet ist. Die JU sieht auf städtischer Ebene Synergiepotential bspw. in Vereinskooperationen und Sportzentren. „Sport verbindet Generationen und spielt für die Gesellschaft eine bedeutende Rolle. Er muss auch in Zukunft von der Politik unterstützt werden“, fasste Karolina Buckner, JU-Vorsitzende die Diskussion zusammen.