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SPD-Entscheidungen gegen Religionsunterricht "beschämend"

19.04.2005 1 Minute Lesezeit

    Mit großem Bedauern hat der Vorstand der CDU-Neuss in seiner gestrigen Vorstandssitzung auf den Vorstoß der Berliner SPD reagiert, Religion als ordentliches Unterrichtsfach an Berliner Schulen abzuschaffen. Gerade die Ereignisse um das Sterben des Papstes haben gezeigt, dass die Sehnsucht der Menschen nach Maßstäben und Glauben sehr groß sei, hebt der Vorstand hervor. Dazu gehört auch der Religionsunterricht. Ein weltanschaulich neutraler Werteunterricht kann diesen nicht ersetzen.

    In Nordrhein-Westfalen wird die CDU solche Experimente nicht mitmachen. Auch beide Kirchen hatten massive Kritik an der Entscheidung geübt. Die großen christlichen Kirchen bieten mit ihrem Religionsunterricht die Gewähr für eine fundierte Übermittlung der überlieferten religiösen Werte. Der von der SPD geforderte staatliche Werteunterricht könne dies nicht leisten. Auch der Zulauf an Schulen mit christlichem Bekenntnis verdeutlicht den Wunsch der Menschen nach christlichen Werten. - Werteunterricht wie in Berlin heiße aber noch lange nicht, dass auch das - drin ist, was außen drauf steht, so der CDU-Vorstand.

    An den Berliner Schulen soll ein religiös und weltanschaulich neutraler Werteunterricht als Pflichtfach eingeführt werden. Das beschlossen die in der Hauptstadt zusammen mit der PDS regierenden Sozialdemokraten auf einem Landesparteitag. Für den verpflichtenden Unterricht votierten in geheimer Abstimmung 166 Delegierte, 51 lehnten ihn ab.