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JU vor Ort

Sorgenkind Erfttal im Blick

29.03.2004 1 Minute Lesezeit

Die JU im „Kontakt Erfttal“

Die JU im „Kontakt Erfttal“

Die Junge Union Neuss setzt ihre Tour durch die Neusser Jugendzentren fort. Kürzlich waren Vertreter der Jugendorganisation auf Einladung des Sozialdienstes Katholischer Männer (SKM) in Erfttal zu Gast und informierten sich über die dortigen Angebote für Kinder und Jugendliche.
Bei einem Rundgang durch den Ort konnten die Jungpolitiker das Jugendzentrum „Kontakt Erfttal“, die Bauwagen der Streetworker, ein vorübergehend hergerichtetes Gebäude für junge Erwachsene und den Unterstand am Kirmesplatz sehen und mit Kindern und Mitarbeitern ins Gespräch kommen.

„In Erfttal, wo mehr als ein Viertel der Einwohner jünger als 18 Jahre sind, gibt es viele Probleme. Diese entstehen vor allem durch das Zusammenleben von Menschen aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturen und durch die dichte Hochhausbebauung“, erklärt Thomas Kaumanns, jugendpolitischer Sprecher der JU. Gerade deshalb gebe es dort aber auch ein dichtes Angebot mit verschiedenen Maßnahmen für Kinder und Jugendliche. Im Rahmen der Stadtteilerneuerung sei zu prüfen, inwieweit dies noch ergänzt werden müsse.

„Doch durch die Kahlschlagpolitik der Landesregierung ist die gute Jugendsozialarbeit in ihrer Existenz gefährdet“, befürchtet Kaumanns. Die Junge Union werde sich deshalb insbesondere über ihre Vertreter im Jugendhilfeausschuss dafür einsetzen, den derzeitigen Standard der Jugendarbeit zumindest zu erhalten, wenn nicht gar den Erfordernissen entsprechend auszubauen.