Skatepark muss kommen – Stadtverwaltung muss ihre Hausaufgaben machen!

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Der Bau eines neuen Skateparks soll ohne Verzögerungen kommen. Das sagt der jugendpolitische Sprecher der CDU Neuss, Thomas Kaumanns. Er reagiert damit auf Pläne aus dem Rathaus, den Bau eines Skateparks mit der Zukunft der Jugendeinrichtung „Greyhound“ zu verknüpfen. 

„Es ist der klare politische Wille des Stadtrates, in Neuss schnellstmöglich einen neuen Skatepark zu bauen. Mit dem Rennbahnpark wurde bereits ein idealer Standort ins Gespräch gebracht. Dort ist ausreichend Platz vorhanden, die Verkehrsanbindung ist gut und wird auch niemand gestört. Viele Skater haben sich sogar ausdrücklich diesen Standort gewünscht. Ich sehe keinen vernünftigen Grund dafür, diesen Standort jetzt zu hinterfragen“, so Kaumanns. 

Die Verknüpfung mit einem Jugendzentrum sei alles andere als zwingend. Ein Skatepark könne auch unabhängig davon bestehen. Erfolgreiche Beispiele etwa in Köln zeigten das. Kaumanns befürchtet eine große zeitliche Verzögerung: „Wer weiß denn, wie und wo es mit dem Cafe Greyhound weitergeht? Und wann wird es dazu eine definitive Entscheidung geben? Wenn es schlecht läuft, verstreichen noch einmal zwei Jahre.“ 

„Wir erwarten, dass die Stadtverwaltung zu den Haushaltsberatungen einen Entwurf vorlegt und einen Finanzierungsvorschlag unterbreitet. Dann kann Anfang 2015, wenn der Haushaltsplan in Kraft tritt, mit den Bauarbeiten begonnen werden“, blickt Kaumanns in die Zukunft.